Deutschland ist „Preis-Weltmeister“ für Energie: Preise für Tanken und Heizen steigen weiter!

Deutschland ist bereits jetzt „Weltmeister“. Zumindest, was die Preise für Energie betrifft. Doch es kommt noch dicker. Denn dank der Ampelkoalition werden zum Jahresbeginn 2024 die nationalen Preise für CO2 deutlich erhöht, was das Tanken sowie das Heizen mit fossilen Energieträgern, aber auch jeglichen anderweitigen Konsum hierzulande noch weiter verteuert. 

Die Bundesregierung hat Details des deutschen „Klima- und Transformationsfonds“ beschlossen. Und die ideologische „Transformation“ hat es in sich. Im kommenden Jahr steigt der nationale CO2-Preis deutlich – wodurch das Tanken und Heizen mit fossiler Energie nochmals verteuert wird. Derzeit liegt der sogenannte CO2-Preis bei 30 Euro pro Tonne. Nach Beschluss der Bundesregierung soll er zum 1. Januar 2024 auf 40 Euro pro Tonne steigen. Auf einen Schlag also eine Erhöhung um 25 Prozent. Da soll nochmal einer zu behaupten wagen, die Inflation hierzulande sei doch längst wieder am sinken. Doch damit nicht genug des Irrsinns. Bereits ein Jahr später, 2025, soll der Preis dann bei 50 Euro pro Tonne liegen, im Jahr darauf bei 65 Euro. Spätestens dann wird man einen nicht unerheblichen Teil der hiesigen Unternehmen und privaten Haushalte im wahrsten Sinne des Wortes „in die Tonne treten“ können, denn bei derart eklatanten Preissteigerungen, von denen ja nicht nur unmittelbar die Kosten für heimische Heizung oder der Sprit fürs eigene Auto betroffen sein werden, sondern jegliche Produkte aus heimischer Landwirtschaft und Industrie, sowie jegliche Waren und Konsumgüter, die über längere Strecken über Lieferketten transportiert werden müssen. Da wird sich so mancher aus der derzeitigen Mittelschicht ganz plötzlich am eher „unteren Ende der Nahrungskette“ wiederfinden. „Wir müssen bei der CO2-Bepreisung mit Augenmaß vorgehen, gerade angesichts der aktuellen Wachstumsschwäche“, schwadroniert hierzu FDP Bundesfinanzminister Christian Lindner. Diese Aussage angesichts der auch von seiner Partei mit geplanten und beschlossenen eklatanten Erhöhung zeigt, dass er und seine Parteikollegen mittlerweile offensichtlich jegliche Bodenhaftung verloren haben. Eine Entwicklung, aufgrund derer die FDP in ein paar Wochen völlig zu Recht ihre Plätze im Bayerischen Landtag voraussichtlich wird räumen müssen. Aus dem Geld soll in den kommenden Jahren der „Klima- und Transformationsfonds (KTF)“ bestückt werden. Aus diesem Fonds sollen dann Milliarden in Gebäudesanierung, Elektromobilität, den Ausbau der Bahn-Infrastruktur und auch die Förderung von Halbleiter-Fabriken fließen. Doch bereits jetzt zeichnet sich ab, dass trotz dieser geradezu irrwitzigen Erhöhungen zum Ende des zugrundeliegenden Finanzplans im Jahr 2027 in dem Fonds bereits eine Finanzlücke von 7,6 Milliarden Euro klaffen wird. Also gerade zu dem Zeitpunkt, ab dem beispielsweise Immobilienbesitzer in den kommenden Jahren ihre von der Bundesregierung empfohlenen zahlreichen energetischen Sanierungen durchführen werden und hierfür auf die versprochenen und vollmundig angekündigten Zuschüsse hoffen. Wer auf eine Regierung baut, die zahlreiche nicht wirklich zuverlässig finanziell gedeckte, üppige außerplanmäßige Ausgaben einfach mal eben als „Sondervermögen“ betitelt und mit von zahlreichen Fachleuten als „Schattenhaushalt“ bezeichneten Kniffen arbeitet, der steckt nicht nur den Kopf in den Sand – der baut auch sein Fundament auf Sand. Dann jedoch bitte nicht jammern, wenn dann Haus und Hof „versunken“ sind und wenn sich das einstige Eigentum an demselben danach an anderer Stelle befindet. Ausländische Investoren dürften sich bei der aktuellen Beschlusslage der Ampelkoalition erfreut die Hände reiben bei so viel mangelnder Expertise und der Aussicht auf zahlreiche Notverkäufe zum Schnäppchenpreis. Wer auch in einigen Jahren gerne noch in den eigenen vier Wänden wohnen oder sein Vermögen später an seine Nachkommen weitergeben möchte, dem sei geraten, bei der kommenden Landtagswahl in Bayern einen weiten Bogen um rot-grün und gelb zu machen.

Denn sonst geht es auch bei Entscheidungen, die dem jeweiligen Bundesland obliegen, künftig nur noch in eine Richtung: Steil bergab! 

Tanken und Heizen wird teurer: CO2-Preis steigt ab 2024 | tagesschau.de


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