Die App des Stromversorgers TransnetBW stand auf Rot! Der Strom in Deutschland wird immer zappeliger!

Die App des Stromversorgers TransnetBW stand auf Rot! Der Strom in Deutschland wird immer zappeliger!
Zappelstrom
Der Strom in Deutschland wird immer zappeliger. Die App des Stromversorgers TransnetBW im grünen „Ländle“ rät, den Stromverbrauch am Sonntagabend zu reduzieren, um eine Lastspitze abzumildern. 
Mehr als 500 Megawatt Kraftwerksleistung aus dem Ausland
Die App „StromGedacht” von TransnetBW meldet jetzt erneut einen Engpass. Der Netzbetreiber mit Sitz in Stuttgart empfiehlt Nutzern in Baden-Württemberg, ihren Stromverbrauch ab dem späten Sonntagnachmittag bis Sonntagabend möglichst zu reduzieren. Elektrische Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen sollen demnach nach Möglichkeit nicht in der Zeit zwischen 17 bis 19 Uhr benutzt werden. Auch sollen Geräte wie Laptops in diesem Zeitraum mit Akku betrieben werden. Zum Laden der Akkus oder für die Nutzung elektrischer Haushaltsgeräte soll die Zeit bis 17 Uhr genutzt werden. Hintergrund ist ein sogenannter „Redispatch“ – ein Eingriff in die Stromerzeugung, um Engpässe zu vermeiden. Im Norden werde im Laufe des Tages ein so hohes Windaufkommen erwartet, dass die Übertragungskapazität in den Südwesten nicht ausreicht, erläuterte eine Sprecherin. „Das ist wie ein Stau auf der Autobahn.”. Nicht nur zu wenig Wind ist also problematisch für die heimische Stromversorgung, sondern auch, wenn es mal kräftiger weht. Und weil der Wind in den zahlreichen Windparks in Deutschlands Norden nun mal etwas stärker pustet als „ideal“, müssen jetzt für Baden-Württemberg „als Ausgleich dazu“ mehr als 500 Megawatt Kraftwerksleistung aus dem Ausland bezogen werden. Stromversorgung à la rot-grüner Logik eben. „Der schrittweise Ausstieg aus der Kernenergie und die vermehrte Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien wirken sich auf die Lastflüsse im Netz aus und führen dazu, dass Netzbetreiber häufiger als bisher Redispatch-Maßnahmen vornehmen müssen”, heißt es bei der Bundesnetzagentur.

Die App des Stromversorgers TransnetBW stand auf Rot! Der Strom in Deutschland wird immer zappeliger!
Um 17 Uhr wird die Ampel -ROT-
Mit Zunahme der sogenannten Erneuerbaren Energien gibt es demnach häufiger Ungleichgewichte zwischen der hohen Erzeugung von Strom etwa aus Windkraft im Norden und dem Verbrauch im Süden. Und diese erfordern dann häufigere Eingriffe ins Stromnetz. Für die Verbraucher hat daher TransnetBW die App “StromGedacht” entwickelt: Sie zeigt beispielsweise für Sonntag tagsüber “Gelb” und rät somit, den Stromverbrauch vorzuziehen oder zu verschieben. Um 17 Uhr wird die Ampel „Rot”. Das bedeutet: Verbrauch reduzieren. Der Verbraucher soll auf diese Weise letztlich dazu animiert werden, seine Lebensgewohnheiten und seinen Tagesrhythmus an die am jeweiligen Tag gerade vorherrschende Witterung anzupassen. Wenig Wind oder Sturm im Norden Deutschlands sowie mal sonnige oder trübe Tage in Baden-Württemberg, all das kann der „woke“ Verbraucher künftig durch sein Verhalten zu kompensieren versuchen. Fast so wie im Mittelalter beispielsweise, als man noch abends mit den Hühnern zu Bett ging, um Kerzenlicht zu sparen. Gut, dass es da noch all unsere europäischen Nachbarn gibt, die unserem zunehmend zappeligen Zappelstrom mit der von ihnen kontinuierlich und zuverlässig erzeugten Kernenergie oder Strom aus ihren Gaskraftwerken aushelfen. Zu steigenden Preisen natürlich. Denn so viel deutsche Dummheit wird natürlich „belohnt“! 

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/app-warnt-strom-reduzieren-100.html


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