FDP-Politikerin Strack-Zimmermann beschuldigt nach Raketeneinschlag in Polen übereilig die Russen und rudert anschließend zurück! Mit solchen voreiligen Anschuldigungen gefährdet Frau Strack-Zimmermann unsere nationale Sicherheit!

Vor wenigen Tagen explodierten Raketen auf polnischem Gebiet. Schnell war bei Politik und Medien der Schuldige gefunden – Russland muss der Übeltäter gewesen sein. Doch die anschließenden Untersuchungen haben gezeigt: Es handelte sich bei den in Polen detonierten Geschossen um ukrainische Abfangraketen. Ein Fakt, den Ukraine‘s Präsident Wolodymyr Selenskyj hartnäckig bestreitet. 

Am 15. November 2022 traf mindestens eine Rakete polnisches Gebiet. Nach ersten Medienberichten sollen es zwei gewesen sein. Der Ort des Einschlags liegt nahe der  ukrainischen Grenze. Dabei wurden wohl auch zwei Menschen getötet. Sofort löste der Vorfall eine hitzige Debatte in den sozialen Medien aus. Schließlich ist Polen ein Nato-Mitglied. Ein Angriff auf einen Nato-Staat würde demnach den sogenannten Bündnisfall bedeuten, bei dem die übrigen Nato-Partner in den Krieg mit eintreten. Der Schuldige war denn auch schnell gefunden und der Finger zeigte rasch nach Russland – noch bevor überhaupt die Fakten feststanden. Allen voran beschuldigte auch die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann umgehend  Russland damit, die Nato angegriffen zu haben. 

screenshot: watson/twitter

Mittlerweile musste die FDP-Bundestagsabgeordnete ob ihrer voreiligen Schlüsse wieder zurückrudern und hat ihren Tweet angesichts Fakenews zwischenzeitlich gelöscht. Denn es hat sich herausgestellt: Nach entsprechenden Hinweisen und Erkenntnissen der USA hat es sich bei den betreffenden Raketen um sogenannte S-300-Flugabwehrraketen und demnach um ukrainische Geschosse gehandelt. Auch in der Nato und in der polnischen Regierung selbst geht man davon aus, dass es sich um ein ukrainisches Geschoss handelte, das einen Raketenangriff in der Ukraine abwehren sollte. Doch während unter internationalen Experten längst Einigkeit besteht, kann der Verursacher selbst ganz offensichtlich den Fehler nicht zugeben und beharrt trotzig auf einem Angriff Russlands gegen die Nato. Denn der 

ukrainische Präsident dementierte nun: „Ich habe keinen Zweifel, dass es sich nicht um unsere Rakete handelt“, sagte Wolodymyr Selenskyj im ukrainischen TV. „Ich glaube, dass es eine russische Rakete war, basierend auf den Berichten unseres Militärs.“. Ein Nato-Diplomat ist ob dieser offenkundigen Uneinsichtigkeit angesichts von Tatsachen entsetzt und stellte gegenüber der Financial Times fest: „Jetzt wird es lächerlich. Niemand gibt ihnen die Schuld, und jetzt lügen sie öffentlich. (…) Die Regierung in Kiew zerstört so Vertrauen.“.  Auch aus Ungarn hagelte es deutliche Kritik an den Aussagen Selenskyjs: „Der ukrainische Präsident hat sich geirrt, als er sofort die Russen beschuldigte. Das ist ein schlechtes Vorbild“, stellt Viktor Orbans Stabschef Gergely Gulyas hierzu klar. Was also soll man von Selenskyjs Auftreten halten? Mangelt es ihm hierbei einfach nur an Rückgrat, einen Fehler einzugestehen und sich gegenüber seinen polnischen Nachbarn zu entschuldigen? Oder will Selenskyj mit seinem Beharren erreichen, dass am Ende ganz Europa aktiv in einen Krieg mit Russland hineingezogen wird? 

Strack-Zimmermann rudert nach Tweet zu Raketeneinschlag in Polen zurück

Raketentreffer in Polen: Selenskyj bestreitet Fehler – Nato-Diplomat entsetzt über Ukraine


FDP-Politikerin Strack-Zimmermann beschuldigt nach Raketeneinschlag in Polen übereilig die Russen und rudert anschließend zurück! Mit solchen voreiligen Anschuldigungen gefährdet Frau Strack-Zimmermann unsere nationale Sicherheit!
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