“Der Fernseher, der Energie erzeugt” – “Tagesschau” fällt auf einen Betrüger herein!

Erzählung aus dem Reiche des Barons von Münchhausen!
Eines der häufigsten Argumente aus Politik und Medien, warum man in Deutschland selbstverständlich weiterhin den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk unterstützen und diesen mit umfangreichen Zwangsgebühren finanzieren müsse, lautet, dass es ja schließlich unverzichtbar sei, dass die Zuschauer mit sachlichen, fundierten und seriösen Beiträgen informiert und aufgeklärt würden. Doch allzu weit scheint es mit der so gepriesenen fundierten und seriösen Berichterstattung nicht unbedingt her zu sein. Wie sonst hätte dann die „Tagesschau“ auf einen Betrüger hereinfallen und über eine wirklich unfassbare „wissenschaftliche Sensation“ berichten können: Über den Fernseher, der Energie erzeugt. Ein wissenschaftliches Novum, das man bei einer seriösen und fachgerechten Recherche ohne weiteres im Vorfeld als Erzählung aus dem Reiche des Barons von Münchhausen hätte entlarven können! 
Kein Kabel, keine extra Strahlung, keine Emissionen, kein Rohstoff-Verbrauch!
Auf ihrer Website präsentierte die „Tagesschau“ jüngst eine vermeintliche Technik-Sensation: Einen „Fernseher, der Energie generiert statt sie zu verbrauchen“. Der geniale Erfinder, ganz im Sinne des woken Öffentlich-Rechtlichen Meinungs- und Erziehungsprogramms: Ein Produzent aus Simbabwe. Angetrieben werde das Wunderwerk der Technik mit Funkwellen und brauche also kein Stromkabel. Und nicht nur das: „Selbst wenn der Fernseher aus ist, können durch ihn andere Dinge mit Strom versorgt werden“. Denn dann verwandele sich der Super-Fernseher in ein „Mikroschallgerät, das Energie generiert“. Auf Twitter bewarb die Reporterin des ARD-Studios Johannesburg ihren Beitrag mit den Worten: „Kein Kabel, keine extra Strahlung, keine Emissionen, kein Rohstoff-Verbrauch. Klingt wie ein Teil der Lösung für die Energiekrise.“ Die gesamte Fachwelt und auch derjenige Teil der Zuschauer, der im Physikunterricht nicht nur körperlich anwesend war, dürfte sich – zu Recht – verwundert und ungläubig die Augen gerieben haben.  
Falschberichterstattung im Öffentlich-Rechtlichen!
Und Maxwell Chikumbutso, der vermeintliche Erfinder, der im Tagesschau-Beitrag ausführlich zu Wort kommt, ist auch kein Unbekannter: Bereits vor ein paar Jahren präsentierte er ein Elektro-Auto, das angeblich nicht geladen werden muss, weil es „mit Magnetwellen und Radiofrequenzen angetrieben werde“. Er bot es auf einer Website sogar für 499 US-Dollar zum Verkauf an. Die Nachrichtenagentur AP und andere Faktenchecker entlarvten die „Sensation“ als Falschnachricht. Wusste die Tagesschau-Autorin das nicht? Und hat sonst niemanden in der „hochqualifizierten“ Tagesschau-Redaktion die „wissenschaftliche Sensation“ aufhorchen lassen, bevor sie online ging? Eine kurze Internet-Recherche hätte doch wohl einen Hinweis auf die mehr als dubiose Vergangenheit des vermeintlichen Erfinders bringen sollen. Eine BILD-Anfrage an den NDR an blieb bislang ohne Antwort. Ist dort der Sumpf so tief, das man mit dem Ausmisten des „Stalls des Augias“ so viel zu tun hat, dass eine übliche Recherche von Medienberichten und die Auskunftserteilung zu Falschberichterstattung die Öffentlich-Rechtlichen überfordert? In dem Beitrag erklärte Maxwell Chikumbutso:  
Rassismus-Vorwürfe des Erfinders!
„Der Fernseher nutzt gewissermaßen kostenlose, erneuerbare und grüne Energie. Keine Emissionen, kein Verbrauch, keine Rohstoffe. Er nutzt die Funkwellen und wandelt sie um.“. Doch die „Tagesschau“-Autorin klingt nicht nur von der Erfindung überzeugt – sie übernimmt sogar die Erzählung, wonach sie sich nur deshalb nicht durchgesetzt habe, weil sie aus Afrika stamme. Dabei könne doch der Wunder-Fernseher so viele Probleme auf der ganzen Welt lösen, wenn sich der Erfinder nur Gehör verschaffen würde, will die Tagesschau glauben machen. Die „Deutsche Welle“ (ebenfalls öffentlich-rechtlich über Steuern finanziert) übernahm den Beitrag ebenfalls und moderierte ihn an mit den Worten: „Das ist eine tolle Idee, die auch schon umgesetzt wird. Doch durchgesetzt hat sie sich noch nicht. Das habe, klagt der Erfinder, auch mit einer großen Portion Rassismus zu tun.“. Die altbekannte „Nazi-Keule“ also, mit der die Öffentlich-Rechtlichen den Zuschauer regelmäßig traktieren und für die Inhalte ihres Programms gewogen machen wollen.  
Zwangsgebührenzahler nicht zum Narren halten!
Die Autorin bedauert also pflichtgemäß in ihrem Beitrag: „Die Erfindung könnte Schule machen, aber für Innovationen aus dem südlichen Afrika gibt es wenig Aufmerksamkeit“. Chikumbutsos „Ideen könnten ein ganz großer Wurf sein. Und doch werde ihm in weiten Teilen Europas nicht einmal zugehört“. Und das ist auch gut so. Denn Lügnern und Scharlatanen sollte man kein öffentliches Forum geben. Und man sollte seine Zuschauer und Zwangsgebührenzahler nicht zum Narren halten. Denn früher oder später kommt jede Lügengeschichte ans Licht und verdeutlicht dann den klaren Unterschied von „Nachrichten“ und „Fakten“…!  

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