Winnetou aus dem Programm verbannt! Die “Rassismus” – Debatte hat mittlerweile in Deutschland Hochkonjunktur. Schluss mit dem Tugendterror!

Audiopodcast vom fraktionslosen Abgeordneten im Bayerischen Landtag, Herrn Christian Klingen zum Thema: Winnetou aus dem Programm verbannt! Die “Rassismus” – Debatte hat mittlerweile in Deutschland Hochkonjunktur. Schluss mit dem Tugendterror!
Winnetou aus dem Programm verbannt! Die “Rassismus” – Debatte hat mittlerweile in Deutschland Hochkonjunktur. Schluss mit dem Tugendterror!

Die „Rassismus“-Debatte hat mittlerweile in Deutschland Hochkonjunktur. Nun will der „woke“ Zeitgeist gar einen prominenten Helden aus Kindheitstagen verbannen. Karl May‘s Romanfigur Winnetou, der mit seinem Blutsbruder Old Shatterhand im Wilden Westen zahlreiche Abenteuer besteht und sich dort mit diesem gemeinsam für das Gute einsetzt, entspräche nicht mehr dem Zeitgeist, sei genau genommen sogar rassistisch und betriebe „kulturelle Aneignung“. Der Ravensburger Verlag kuschte daraufhin vor der lauten Forderung einer kleinen Minderheit brav ein und nahm die Kinderbücher zum neuen Film über Winnetous Jugendjahre schnell vom Markt. Sowohl die Kritiker als auch der Ravensburger Verlag beweisen in der Debatte vor allem eines: Ihr doch sehr mangelhaftes geschichtliches Wissen über den Romanautor, der mitnichten ein gemeiner Rassist war, sondern vielmehr ein Pazifist, der den Kolonialismus seiner Zeit extrem kritisch analysiert und verdammt und sich stattdessen für den Frieden eingesetzt hat. 

Die Firma Ravensburger hat wegen Rassismus-Vorwürfen angekündigt, die beiden Bücher „Der junge Häuptling Winnetou“ zum gleichnamigen Film sowie ein Puzzle und ein Stickerbuch aus dem Verkauf zu nehmen. Das Unternehmen begründete seinen Schritt damit, dass nach Rückmeldung einiger Nutzer „wir mit den Winnetou-Titeln die Gefühle anderer verletzt haben“. In der damit einhergehenden Debatte war dabei dann immer wieder von Rassismus und von „kultureller Aneignung“ die Rede. Karl-May-Experte Andreas Brenne kritisiert die Entscheidung des Verlags in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Ich halte es für nicht richtig, ein solches Buch nur aufgrund eines Shitstorms aus dem Verkehr zu ziehen“, sagt Brenne, der als Professor für Kunstpädagogik und Kunstdidaktik an der Universität Potsdam wirkt und in der Karl-May-Gesellschaft an Programmfragen mitarbeitet. Nach Brennes ist das Buch unbedenklich, weil ja bereits in einer Vorbemerkung klargestellt wird, dass es als fiktive Geschichte und nicht als eine sachgerechte Darstellung des Lebens indigener Völker zu verstehen sei. Es ist schlicht ein Unterhaltungsroman und kein Sachbuch. „Hier hat wohl die Angst der Marketingabteilung des Verlages, das Haus könne in Verruf kommen, das Vorgehen diktiert“, analysiert Brenne. Auch warnt der Wissenschaftler davor, den Vorwurf der falschen kulturellen Aneignung unreflektiert zu generalisieren. „Schon das Verkleiden als Indianer gilt dann als rassistischer Akt“, kritisierte Brenne, der zugleich Karl May (1842-1912) selbst gegen den Vorwurf des Rassismus und Kolonialismus in Schutz nahm. Denn der Vorwurf gegen den Klassiker der Wildwestliteratur, er habe den Völkermord an den indigenen Völkern Nordamerikas ignoriert, ist falsch. In den 1893 publizierten Winnetou-Romanen wird genau diese Thematik geschildert. „Das ist ja gerade ein zentrales Motiv bei Karl May“, präzisiert Fachmann Brenne. Denn Romanautor Karl May setzte sich mit dem Kolonialismus seiner Zeit extrem kritisch auseinander und setzte sich selbst für den Frieden ein. Und auch seine beiden Protagonisten, Winnetou und Old Shatterhand, leben diese Attribute bei ihren gemeinsamen Abenteuern. Sie versuchen, zwischen den unterschiedlichen Kulturen und Interessen zu vermitteln, und setzten sich für ein friedliches Zusammenleben ein. In seinem weißen Blutsbruder Old Shatterhand hat Häuptling Winnetou darüberhinaus einen zuverlässigen Verbündeten, wenn die Interessen seines Volkes durch weiße Siedler oder Schurken verletzt werden und sie wehren gemeinsam erfolgreich zahlreiche Angriffe ab, um Winnetous Volk und sein Stammesgebiet vor Eindringlingen zu schützen. Geschichten also über Mut, Treue und Freundschaft über unterschiedliche Kulturen und Völker hinweg. Figuren, mit denen sich viele junge Menschen identifiziert und die sie zum Vorbild genommen haben. Den allergrößten Bock in der Debatte hat nun allerdings, wen verwundert es noch ernsthaft, das „Öffentlich-Rechtliche Erziehungsprogramm“ abgeschossen.

So kommentierte  das ZDF jüngst unter einem Facebook-Beitrag zum Winnetou-Buch: „Bitte achten Sie darauf, das I-Wort in der Kommunikation zu vermeiden, da wir rassistisch geprägten Begriffen keine zusätzliche Plattform geben möchten.“. Das „woke“ zwangsfinanzierte „Propaganda“-Medium möchte seinen unfreiwilligen Beitragszahlern hierzulande nun ganz offensichtlich auch noch die Verwendung des gängigen Begriffes Indianer aberziehen. Und der tief im „Schlesinger-Sumpf“ verstrickte RBB hat angekündigt, keine Folgen mehr zu zeigen, in denen das Wort „Indianer“ vorkomme. Das erklärte die RBB-Redakteurin Nina Paysen bei „Brand Eins“. Nach dortiger Meinung sei das Wort rassistisch. Die Öffentlich-Rechtlichen Medien zeigen damit einmal mehr, dass es den Menschen mittlerweile nicht mehr zumutbar ist, für luxuriösen Pomp, Umerziehung und Gängelung auch noch ihr sauer verdientes Geld  zwangsweise eingezogen zu bekommen. Wer der Meinung ist, „das kann und sollte weg“, hat derzeit die Möglichkeit, die aktuelle Petition „GEZ-Zwangsgebühren sofort abschaffen!“ zu unterstützen!

Winnetou aus dem Programm verbannt! Die “Rassismus” – Debatte hat mittlerweile in Deutschland Hochkonjunktur. Schluss mit dem Tugendterror!

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Anonym
Gast
3. September 2022 5:41

Je suis Winnetou

Anonym
Gast
28. August 2022 13:24

Ist es wirklich nur ein lizenzrechtliches Problem? Das sagen andere Medien dazu:

Es ist nichts dran am angeblich drohenden Verbot für Karl-May-Filme im TV, auch nicht im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Auch wenn die Springerpresse, allen voran “Bild” und “Welt” mit Schlagzeilen aufwarten, die vermuten lassen, dass die ARD auf die aktuelle Diskussion reagiert hat und die Filme aus dem Programm genommen hat. Dass die mindestens umstrittenen Filme nicht mehr in der ARD zu sehen sind, hat nichts mit der Debatte um die Ravensburger-Bücher zu tun. Stattdessen sind die Lizenzrechte für die Karl-May-Verfilmungen bereits 2020 ausgelaufen, wie die ARD bereits am Freitag bestätigte. Die Rechte habe ein Mitbewerber erworben, die ARD könne die Filme gar nicht zeigen. 

Dieser Sender zeigt Karl-May-Filme
Das ZDF, das die Rechte aktuell innehat, hält an den klassischen Karl-May-Verfilmungen mit Pierre Brice und Lex Barker fest und zeigt einen davon bald am Tag der Deutschen Einheit. «Das ZDF besitzt Ausstrahlungsrechte für diverse Karl-May-Filme, die in den nächsten Jahren zur Sendung kommen», teilte eine Sprecherin am Freitag der Deutschen Presse-Agentur mit. «”Winnetou und das Halbblut Apanatschi” wird beispielsweise am 3.10. um 11.30 Uhr ausgestrahlt», sagte sie. In dem Film – einer deutsch-italienischen-jugoslawischen Koproduktion von 1966 – sind auch die junge Uschi Glas und der Schauspieler Götz George zu sehen.

Es bleibt spannend, Rassismus-Zensur oder “nur” ein Lizenz-Problem?

Last edited 1 Monat zuvor by Jochen Behr