Tafeln in Deutschland haben derzeit einen rasanten Zulauf an Bedürftigen! Ein Deutschland also, in dem wir “gut und gerne leben” können?

Tafeln in Deutschland haben derzeit einen rasanten Zulauf an Bedürftigen! Ein Deutschland also, in dem wir “gut und gerne leben” können?

Werden auch Sie irgendwann auf die Unterstützung durch „Tafeln“ angewiesen sein? Die Tafeln in Deutschland haben derzeit einen rasant steigenden Zulauf. Ein Verbandschef prognostiziert bereits: „Werden demnächst Menschen versorgen, die noch gar nicht wissen, dass sie bald Tafelkunden sind“. Ein Deutschland also, in dem wir „gut und gerne leben“ können?

Immer mehr Tafeln in Deutschland kommen an die Grenzen ihrer Kapazitäten. Laut einem Tafel-Landesverbands-Chef mussten einige bereits einen Aufnahmestopp für neue Bedürftige verhängen. Mit der stark steigenden allgemeinen Inflation wird sich die Situation in Zukunft weiter verschärfen. Durch die deutlich gestiegene Nachfrage unter bedürftigen Menschen sind Lebensmittel-Tafeln in Niedersachsen und Bremen bereits jetzt an ihre Grenzen gekommen und können gespendete Lebensmittel aus Supermärkten oder Bäckereien zumindest vorübergehend nur noch an registrierte Kunden ausgeben. Hauptursachen sind der starke Andrang von Geflüchteten aus der Ukraine und die steigenden Preise für Lebensmittel. Vor dem Krieg in der Ukraine hatten beispielsweise die Tafeln des Landesverbandes Bremen und Niedersachsen im Schnitt rund 150.000 regelmäßige Kunden. „Jetzt sind es nochmal 70.000 mehr.“, stellt Verbandschef Lampe fest. Die Tafeln unterstützen Bedürftige mit übrig gebliebenen Lebensmitteln, die noch genießbar sind, aber nicht mehr verkauft werden können. Diese Menge lasse sich aber nicht beliebig steigern, erläutert Lampe. Auch die stark steigende allgemeine Inflation macht sich unmittelbar bei den Tafeln bemerkbar. „Wenn die Energieversorger demnächst die neuen Bescheide mit den Preisen für Gas und Strom hinausschicken, werden wir einen noch ungeahnten Zustrom von all denen erleben, die erkennen, dass das für sie jetzt ein Problem wird“, sagte Lampe, der die Tafel in Springe bei Hannover leitet. „Da können wir die Uhr nach stellen.“ Der Vorsitzende prognostiziert: „Wir werden demnächst Menschen versorgen, die im Moment noch gar nicht wissen, dass sie bald Tafelkunden sind.“ Für den einzelnen Kunden könnten sich die Mengen der abgeholten Lebensmittel künftig aufgrund der begrenzten Ressourcen verringern. Das kann vor Ort rasch zu Spannungen führen. Durch den wachsenden Andrang werden auch die rund 6.000 überwiegend älteren ehrenamtlichen Helfer stärker belastet, erläutert Lampe. Sie müssen dadurch länger arbeiten und werden auch psychisch belastet, wenn sie den Betroffenen nicht mehr so viele Lebensmittel ausgeben können wie bisher. Und was wird es dann für die einzelnen Bedürftigen bedeuten, wenn ihnen nach und nach immer weniger von den Tafeln ausgehändigt werden kann? Schließlich bekommen sie bereits mit ihren weitgehend gleich bleibenden Einkünften aufgrund der steigenden Preisentwicklung immer weniger Essen für ihr Geld. Und dann kommt auch gleichzeitig noch das immer schmaler werdende Angebot der Tafeln hinzu. Ein Teufelskreislauf. Dabei verzichtet bereits jetzt jeder Sechste in Deutschland wegen der gestiegenen Inflation auf regulärere Mahlzeiten. Und weitere 13 Prozent ziehen einen Verzicht in Betracht, wenn die Teuerung anhält. Die reale, existenzielle Not hat bereits still und leise in zahlreichen Haushalten unseres „wohlhabenden“ Landes Einzug gehalten! 

Tafeln in Deutschland haben derzeit einen rasanten Zulauf an Bedürftigen! Ein Deutschland also, in dem wir “gut und gerne leben” können?

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