Ist Karl Lauterbach wirklich Experte der Wissenschaften? Sein Lebenslauf spricht dagegen!

Seit nahezu zwei Jahren tingelt Karl Lauterbach durch die Talkshows der Republik. Ist aus den Medien als selbsternannter „Experte“ in Sachen Epidemie und Corona kaum wegzudenken. Doch wer ist eigentlich Karl Lauterbach? Der „Tagesspiegel“ machte sich jüngst auf die schwierige Suche nach Lauterbachs wissenschaftlicher Kompetenz. 

Wie viel Professor steckt in Karl Lauterbach? Seine „Glaubwürdigkeit“ schöpft der Gesundheitsminister aus der Theorie. Er sei „Arzt und Wissenschaftler“, sagt er gerne. Aber wie wasserdicht ist sein akademisches Image? Fakt ist: Er lehrte am Institut für Gesundheitsökonomie, Medizin und Gesellschaft der Universität Köln, das er ab 1996 aufbaute. Vorher ergatterte er sich 1995 in Harvard einen zweiten Doktortitel. Mit epidemiologischen Aspekten freilich befasste er sich dort allerdings kaum. So weit, so akademisch. Doch: Bislang schrieb er „keine einzige Publikation“. 

In der Welt der Wissenschaft ist das keine Bagatelle. „Publish or perish“ sagt man in Amerika: Publiziere oder stirb. Lauterbachs akademische Fassade bröckelt, wie jetzt der „Tagesspiegel“ herausgefunden hat. Denn bei Gesundheitsminister Karl Lauterbach finden sich tatsächlich kaum Anzeichen einer fundierten akademischen Vergangenheit. Das ergaben eine Suche sowie Gespräche mit alten Mitarbeitern. Nicht nur hat er „beeindruckend wenig publiziert“. Selbst Kollegen am Kölner Institut konstatierten, er habe für seine akademische Tätigkeit „nie sichtlich gebrannt“. Der Befund: Lauterbach ist ein „Karrierewissenschaftler“, ein „Wissenschaftsmanager, kein Wissenschaftler im klassischen Sinne“ – so ein Weggefährte. Und weiter: „Mit epidemiologischen Methoden hat sich Lauterbach kaum beschäftigt.“. Lauterbach selbst verleiht seiner „akademischen Kompetenz“ gerne Nachdruck, indem er sagt, er könne jederzeit ans Institut zurückkehren. Nur: Dort scheint man ihn nicht gerade zurückzusehnen und wünscht ihm eine erfolgreiche Zeit als Minister. Ein Politiker also, der erkennbar unter Selbstüberschätzung leidet. Und für die Zeit bis zur nächsten „Corona-Welle“ im kommenden Herbst hat sich der Fachmann bereits ein neues Steckenpferd auserkoren: Die „Affenpocken-Pandemie“. Ausgelöst durch einen Biss eines Leoparden – der kurz zuvor einen Infizierten Affen verspeist haben müsste. Ein für unsere Breitengrade geradezu „alltägliches Szenario“. Lauterbach erhielt daraufhin auch postwendend schroffen Gegenwind aus der Ärzteschaft für seine Gaga-Idee. Ein sachkundiger Arzt spricht auf dem Fachportal DocCheck von einer „dilettantisch-unprofessionellen, infektionsepidemiologisch völlig abwegigen Idee“. Doch Lauterbach lässt sich nicht beirren und hält seine Zeit für gekommen: Als „Super-Hero“ auf dem „Planet der Affen“, der die „Verbleibenden der letzten Generation“ ins „Zeitalter der Pandemien“ führt – Product Placement von Gates und Pfizer inklusive…! 


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