Nullzinspolitik der EZB führt zur Enteignung der deutschen Sparer – Der Euro war von Anfang an eine Fehlkonstruktion!

„Der Euro is sischä“. So lautete hartnäckig das offizielle Narrativ über die vor etwa zwei Jahrzehnten eingeführte europäische Einheitswährung. Seitdem wird der Euro vor allen Dingen eines: Gerettet. Bzw. handelt es sich zumindest um einen Versuch, den von Anfang an als problematisch anzusehenden Euro zu retten. Doch hat man als „oberste Hüterin“ dieser Währung ausgerechnet eine Frau auserkoren, die alles andere ist als eine Fachfrau, eine Ökonomin: Die Französin Christine Lagarde. Und unter ihrer Hand stürzt der Euro mittlerweile immer weiter ab und verkommt zu einer Weichwährung. Lagarde entreichert damit auf beispiellose Weise deutsche Sparer und entwertet das Geld. Doch anstatt dem entgegenzuwirken, tut Lagarde: Nichts! 

Keine Zinsen, dafür eine galoppierende Inflation. Mit ihrem Zaudern und Zögern in der Geldpolitik befeuert Christine Lagarde die Entwertung des Euro. Ihre Kollegen der wichtigen Zentralbanken haben es bereits getan: Jerome Powell zum Beispiel von der US-Notenbank hat den Leitzins erhöht. Die Australier haben es gemacht. Und auch die Bank of England hat angesichts einer Rekordinflation die Zinsen angehoben. Nur Lagarde wartet – und wartet. Erst war es das erste Halbjahr 2022, dann sollte es Juli werden. Jetzt ist eher von September die Rede, bis sich die Chefin der Europäischen Zentralbank dazu aufraffen will, die Zinsen im Euroraum zu erhöhen und damit zumindest einen entscheidenden Schritt zu unternehmen, um die überschießende Geldentwertung einzudämmen. Sie zögert, sie zaudert, sie macht den Euro zu einer Weichwährung und entwertet das Geld der Menschen und Unternehmen, die es auf dem Konto oder in der Kasse haben, in einer bedenklichen Geschwindigkeit, wie man es seit bald einem halben Jahrhundert nicht erlebt hat. Christine Lagarde ist die Mutter der Inflation. Was treibt diese Frau? Lagarde war Synchronschwimmerin in der französischen Nationalmannschaft, Arbeitsrechtlerin und von 1999 bis 2004 Chefin der internationalen Anwaltskanzlei Baker & McKenzie  in Chicago. Nur eines ist Lagarde nicht: Ökonomin. „Dabei hat sie das meiste Geld”, sagt der frühere Ifo-Chef Hans-Werner Sinn und fügt hinzu: „Es wäre gut, sie hätte auch die ökonomische Fachausbildung, um zu wissen, wie man es ausgibt.“. Obwohl die Inflation mit Monatsraten von deutlich über sieben Prozent die Menschen im Euroraum, dessen Wirtschaft lange nicht so schnell wächst, ärmer macht, flutet die Europäische Zentralbank die Märkte munter weiter mit immer mehr Geld aus der Notenpresse. Seit Jahresbeginn sind weitere 250 Milliarden Euro hinzugekommen. Lagarde könnte, müsste die Notenpresse anhalten. Aber sie macht es nicht. Ganz im Gegenteil. Ende 2019 kurz nach Lagardes Amtsantritt lag die EZB-Bilanzsumme bei 4,7 Billionen Euro. Unter ihrer Führung druckt die Notenbank nun jeden Monat 137 Milliarden Euro neues Geld, an jedem einzelnen Tag sind das 4,6 Milliarden zusätzlich. Hierin liegt eine grundlegende Ursache für die galoppierende Inflation. Ein Gut, von dem alle immer mehr haben, ist nichts wert. Doch Mahnungen, das ausufernde Gelddrucken zu beenden, prallen einfach an ihr und ihren Beratern ab: Es handele sich bei der Inflation nur um ein vorübergehendes Phänomen, sagen sie. Sonderfaktoren wie die Pandemie oder Lieferkettenprobleme seien daran schuld, es werde sich alles normalisieren. Doch das entspricht natürlich nicht der Realität. Mit ihrer Politik verstößt die EZB gegen ihren zentralen Auftrag, nämlich Preisstabilität zu sichern. Und Lagarde? Um wenigstens interne Kritik zu unterbinden, hat sie jüngst einen EZB-internen „Maulkorberlass“ zur Kommunikation verhängt. Kritik einzelner Währungshüter an Zinsbeschlüssen seien jetzt zu unterbinden, damit die Glaubwürdigkeit der EZB nicht Schaden nehme. Die allerdings ist aus deutscher Sicht längst beschädigt. Denn die Deutschen fühlen sich zunehmend erinnert: Sie kennen die Geschichten ihrer Großeltern von der Hyperinflation in den 1920-er Jahren, vom Tanz auf dem Vulkan, der dann in Chaos und Verderben endete. Und sie fürchten: Geschichte wiederholt sich.

Der Abgeordnete im Bayerischen Landtag Christian Klingen ist empört:

Die Währungspolitik der EZB widerspricht jeglichen fachlichen Grundsätzen und schädigt damit auf nicht wiedergutzumachende Weise unsere Wirtschaft und die Rücklagen der privaten Haushalte. Gerade in Zeiten, in denen die gesetzliche Rentenversicherung immer weniger dazu ausreichen wird, den Lebensstandard im Alter zu sichern und die Menschen daher zunehmend auch auf eine private Vorsorge angewiesen sind, ist diese Entwicklung fatal. Das mühsam ersparte Geld fürs Alter oder für Krisenzeiten verliert rasant an Wert, während gleichzeitig die Ausgabenlast rapide ansteigt. Der Euro war von Anfang an eine Fehlkonstruktion – und durch die Unfähigkeit der Präsidentin der EZB oder das bewusste Verzögern notwendiger Maßnahmen zur Stabilisierung der Währung wird diese zunehmend zum wertlosen „Spielgeld“. Um wieder zu einer stabilen Währung zu gelangen – und um vor allen Dingen nicht nur zum hilflosen Spielball internationaler Interessen degradiert zu sein, sondern nationale Belange angemessen vertreten zu können – bleibt für Deutschland nur eine sinnvolle Option: Raus aus dem Euro! 


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