Niedersachsen: Bier und Wein erst ab 18 Jahren? Landesstelle spricht sich dafür aus

All die künftigen Erstwähler*innen von rot-grün müssen nun ganz tapfer sein. Der erst jüngst von SPD-Gesundheitsminister Karl Lauterbach bestellte neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung möchte erreichen, dass künftig auch „leichtere“ alkoholische Getränke wie Bier und Wein erst ab 18 Jahren konsumiert werden dürfen. Wer also jetzt darauf gehofft hat, dass mit Cem Özdemirs grüner Wunschvorstellung einer Legalisierung des Konsums von Cannabis Deutschland bald zur fröhlichen Partymeile auf rosaroten Wolken mutieren wird, wird nun eines Besseren belehrt. Rot-Grüns allerliebstes „Steckenpferd“ ist das Verbot – und davon wird auch die Jugend nicht verschont bleiben.

Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung schlägt eine neue Regelung für den Umgang mit Alkohol vor. Sein Ansatz: Die Gesundheit soll im Mittelpunkt stehen. Ziel ist es, dass das Mindestalter für den Kauf von Bier, Wein und Sekt von 16 auf 18 Jahren angehoben wird. Zudem soll das sogenannte „begleitete Trinken“ verboten werden. Damit ist gemeint, dass Jugendlichen in Deutschland der Konsum von Bier, Wein und Schaumwein im Beisein eines Sorgeberechtigten schon ab 14 Jahren erlaubt ist. Drogenbeauftragter Burkhard Blienert fordert, dass „man zu einem regulierten, kontrollierten Umgang mit Tabak und Alkohol kommen müsse. Die Verfügbarkeit ist zu niedrigschwellig. Auch sei es paradox, dass man ausgerechnet Tabak rund um die Uhr quasi überall am Automaten kaufen kann. Auch hierzu brauche man eine fundierte Debatte“. Und auch das Thema Energydrinks soll offenbar auf den Prüfstand. Eine gesetzliche Regelung für den Verzehr von Energydrinks gibt es bislang nicht. Red Bull, Monster & Co dürfen in Deutschland somit auch an Kinder und Jugendliche verkauft werden. In manchen anderen Ländern verkaufen einige Discounter Energydrinks nicht mehr an Personen unter 16 beziehungsweise unter 18 Jahren. Verschiedene Organisationen wie Foodwatch oder auch die Gesellschaft der Europäischen Kinderkardiologen sprechen sich daher auch in Deutschland für eine Altersbeschränkung für den Konsum von Energydrinks aus. So bleiben künftig für U-18-Parties wohl am Ende nur noch leckere gesunde Gemüse-oder Fruchtsäfte – zur Vermeidung eines zu hohen Zuckergehalts am besten liebevoll selbstgepresst – und hervorragend als Durstlöscher geeignete Kräutertees. Na dann Prost und wohl bekomms…!

4028mdk09, CC BY-SA 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0, via Wikimedia Commons
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