Die Bayerische Staatsregierung schwenkt offenbar auf AfD-Kurs. So prüft man in Bayern derzeit nicht nur eine Laufzeitverlängerung des letzten aktiven bayerischen Atomkraftwerks „Isar 2“, sondern darüberhinaus auch eine Reaktivierung des bereits abgeschalteten AKW „Gundremmingen“. Auch die weitere Nutzung von Kohle inklusive Braunkohle ist geplant, da sonst die Energieversorgung nicht mehr ausreichend sichergestellt werden könnte und bei Einschränkungen der russischen Gaslieferungen eine Rationierung von Gas erfolgen müsste.

Staatsregierung übernimmt AfD-Position! Atomkraft als Energiequelle unverzichtbar!

Die Bayerische Staatsregierung prüft wegen des Kriegs in der Ukraine eine Wiederinbetriebnahme des zum Jahreswechsel abgeschalteten Atomkraftwerks in Gundremmingen. Derzeit befindet sich der dort Ende Dezember abgeschaltete Block C noch im sogenannten „Nachlauf“. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger von den Freien Wählern erklärte gegenüber Medienvertretern, neben einer möglichen Verlängerung der Laufzeit des letzten bayerischen Atomkraftwerks „Isar 2“ sei auch das Kernkraftwerk Gundremmingen Teil der Überlegungen. Der Bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder hatte bereits vorab festgestellt, dem Weiterbetrieb der Atomkraftwerke einen Vorrang vor einer zusätzlichen Kohleverstromung einzuräumen. Doch für Aiwanger ist auch das Thema Kohle von Bedeutung. So stellte er fest, man solle “auf dem Weltmarkt jede verfügbare Kohle anschaffen, die wir bekommen können, um die Lager für mehrere Monate im Voraus zu befüllen. Denn „mit der Kohle können wir recht unspektakulär das Thema Wärme und Strom abdecken.” Auch Braunkohle müsse im Notfall stärker genutzt werden. Er hoffe, “dass Russland weiter Gas liefert, weil wir sonst sehr schnell Gas rationieren müssten”, sagte der Minister.

Der Fraktionsvorsitzende und verbraucherschutzpolitische Sprecher der AfD im Bayerischen Landtag Christian Klingen stellt hierzu fest:

Die aktuellen Ereignisse in der Ukraine haben offenbar die Staatsregierung aus ihrem energiepolitischen Wolkenkuckucksheim aufgescheucht. Versuchte man in den zurückliegenden Wochen dem Bürger seitens der Politik noch zu suggerieren, die „Gasvorräte seien sicher“ und es seien ausreichend Reserven vorhanden, muss man nun öffentlich Farbe bekennen. Einschnitte bei künftigen Gaslieferungen aus Russland hätten schnell eine Rationierung des Gases für Industrie und Verbraucher zur Folge. Heizung und Strom wären dann nicht mehr nur aufgrund der anhaltend ansteigenden Preise für zahlreiche Betriebe und Bürger ein Luxusgut, sondern stünden darüberhinaus auch real nicht mehr im notwendigen Umfang zur Verfügung. Ein GAU nicht nur für unseren Wirtschaftsstandort, sondern für Jedermann! Die AfD vertritt deshalb schon lange die Position, dass unsere Energieversorgung nicht durch sogenannte „alternative Energien“ gedeckt werden kann, sondern Erhalt und Modernisierung konventioneller Kraftwerke notwendig und unverzichtbar sind. Es ist daher höchste Zeit, dass man seitens der Staatsregierung den bisherigen Irrweg erkennt und jetzt schnellstmöglich die vorhandenen konventionellen Ressourcen nutzt und reaktiviert!

Der Fraktionsvorsitzende und verbraucherschutzpolitische Sprecher der AfD im Bayerischen Landtag Christian Klingen
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