Stromabschaltung in deutschen Städten? Grüne-Politik macht das möglich!

Vielleicht ist es auch bei Ihnen demnächst ganz plötzlich zappenduster? Der Vorstandsvorsitzende des Energieversorgers Eon warnt, dass künftig ganzen Städten kurzerhand der Strom abgestellt werden könnte. Dies sei notwendig, um einen Kollaps des gesamten Systems zu vermeiden.

Der Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns Eon, Leonhard Birnbaum, warnt davor, dass es bald notwendig sein könnte, ganze Städte bewusst vom Stromnetz zu trennen, um auf diese Weise einen Kollaps des gesamten Systems zu vermeiden.„Bevor die Lichter überall ausgehen, schalten wir sie nur in einer Stadt aus“, sagte Birnbaum gegenüber Medienvertretern. Denn der beschleunigte Zuwachs an alternativen Stromquellen wie Windrädern und Solaranlagen hat bereits zu einer verstärkten Schwankungsanfälligkeit des Stromnetzes in Deutschland geführt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Stromerzeugern wie Atom-, Kohle- oder auch Gaskraftwerken sind die Technologien der Wind- und Sonnenkraft natürlichen Schwankungen unterworfen. Und das teils auch recht plötzlich. Weht dann kein Wind oder scheint die Sonne nicht, liefern diese Anlagen schlichtweg keinen Strom – ganz egal, wie viele man hiervon aufgebaut hat. Und die Möglichkeiten der Speicherung von Überschüssen von sehr sonnigen oder stürmischen Tagen sind bislang sehr begrenzt. Fallen Wind und Sonne plötzlich weg, müssen dann schnell ausreichend steuerbare Kapazitäten aus konventionellen Energieträgern aktiviert werden – durch den Ausstieg aus der Atom- und Kohleverstromung stehen dafür aber in den kommenden Jahren immer weniger Möglichkeiten zur Verfügung, diese Schwankungen aufzufangen. Und dann wird‘s brenzlig. Birnbaum skizziert die im Zuge der Energiewende erwachsenden Risiken mit deutlichen Worten: „Es gibt praktisch keine Reserven mehr im Netz.“ In den zurückliegenden zehn Jahren habe das Netz den Zuwachs von Erneuerbaren noch verkraften können. Aber jetzt sind wir an der Leistungsgrenze angelangt. Verstärkt werden diese Energie-Probleme durch den insgesamt stark steigenden Strombedarf hierzulande, aufgrund des politisch vorgegebenen Schwenks hin zu Elektromobilität und der Elektrifizierung von Heizungen in Form von elektrisch betriebenen Wärmepumpenheizungen. Hinzu kommt auch eine wachsende Nachfrage nach Strom aus der Wirtschaft, zum Beispiel durch Batterie- oder Chipfabriken und durch Rechenzentren. Denn egal ob in der Industrie, im Handel und Dienstleistungssektor, in Schulen oder auch in der öffentlichen Verwaltung – ohne eine umfassende EDV-Technik läuft hier gar nichts mehr.

Der Fraktionsvorsitzende und verbraucherschutzpolitische Sprecher der AfD im Bayerischen Landtag Christian Klingen äußert sich besorgt:

Neben derzeit schwindenden Gasvorräten für die Wärmegewinnung zu winterlicher Jahreszeit droht Bürgern und Wirtschaft jetzt auch noch die Stromabschaltung. Es wird also in den Häusern demnächst nicht nur kalt, sondern auch noch stockdunkel. Private Haushalte werden offenbar bald gezielt von der lebensnotwendigen Energie getrennt und Betriebe stehen still, weil die Grenzen der Leistungsfähigkeit unseres Stromnetzes erreicht sind. Um einen flächendeckenden Super-GAU zu verhindern, werden dann in der Not gezielt Städte „vom Netz genommen“. Bis, ja bis der Wind wieder weht oder die Sonne wieder scheint? Diesen Irrsinn verdanken wir der völlig verfehlten und ideologisch verblendeten Energiepolitik der Altparteien, die unsere Bürger und unsere Wirtschaft damit wissentlich und zielgerichtet ins Chaos stürzen. Vielleicht sollte Eon bei der Auswahl der abzuschaltenden Städte eine Priorisierung vornehmen und dabei Städte mit Regierungssitzen bevorzugen? Denn schließlich sollten dort, wo die zugrundeliegenden Entscheidungen fallen, auch gerne die daraus notwendigen Konsequenzen mitgetragen werden!

Der Fraktionsvorsitzende und verbraucherschutzpolitische Sprecher der AfD im Bayerischen Landtag Christian Klingen
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