Emotionaler Bericht einer Mutter – „Quarantäne ist doof, Mama“: Es bricht mir das Herz, was Corona mit meiner Tochter macht

Eine junge Mutter berichtet aus ihrem Alltag in Zeiten der Pandemie und was die C*r*na-Regeln mit ihrer 4-jährigen Tochter machen. Wird ein Kind aus der Kindergartengruppe positiv auf C*r*na getestet, muss meist die gesamte Gruppe in Quarantäne. Obwohl deren eigener Test negativ war und damit die betreffenden Kinder nachweislich gesund sind.

„Aber wie soll ich das meiner Vierjährigen erklären? Was soll ich meiner Tochter sagen, die – was ich unglaublich großartig und ehrlich gesagt erstaunlich finde – sich ohne Murren drei Mal in der Woche von uns testen lässt? Natürlich fragt sie, warum sie nicht in den Kindergarten darf, wenn ihr Test doch negativ war. Und so viel Verständnis ich auch in den letzten zwei Pandemie-Jahren für Schutzmaßnahmen aufbringen konnte – so langsam frage auch ich mich, was das eigentlich noch soll. Entweder, wir halten die Tests, die wir montags, mittwochs und freitags durchführen, für sicher und zuverlässig – dann sollten negativ getestete Kinder auch in den Kindergarten dürfen. Oder wir zweifeln an ihrer Aussagekraft – dann können wir sie aber auch einfach weglassen. (…) Ich finde, dass wir den Kleinsten in unserem Land im Moment sehr viel abverlangen. Sie müssen Verständnis aufbringen für Themen, die sie noch gar nicht verstehen können. Sie müssen sich laufend Tests unterziehen, obwohl sie gar nicht krank sind. (…) Jetzt testen wir symptomfreie Kinder drei Mal pro Woche. Wir haben alle paar Wochen wieder eine neue Quarantäne-Anordnung. Verlangen Verständnis von unseren Kleinkindern dafür, dass sie jetzt nicht in den Kindergarten dürfen. Dafür, dass sie zu Hause sein müssen, obwohl wir eigentlich gar keine Zeit haben, uns um sie zu kümmern. Mein Mann und ich haben das große Glück, dass wir erstens sehr verständnisvolle Arbeitgeber haben und zweitens recht flexibel arbeiten können. Aber dieses Privileg hat so gut wie niemand. Und trotz dieser guten Grundvorraussetzungen quälen wir uns mit unserer Tochter durch die Quarantäne-Tage. Streiten mehr als sonst, fühlen uns gestresst, belastet, müde. „Hört das irgendwann wieder auf?“, fragt mich meine Tochter. „Wir können doch auf den Spielplatz gehen!“, sagt meine Vierjährige und strahlt mich begeistert an, weil sie ihre eigene Idee so toll findet. Ist ja langweilig, den ganzen Tag in der Wohnung. „Nein, können wir nicht, Schatz.“ „Warum?“, fragt meine Tochter und schaut mich traurig an. „Du darfst die Wohnung nicht verlassen, weil du in Quarantäne bist.“ „Aber ich bin gesund!“, sagt sie und springt zum Beweis ein paar Mal auf und ab.

Ich lenke sie ab, indem ich zum dritten Mal an diesem Vormittag anbiete, ihr etwas vorzulesen. Am Ende eines weiteren zäh verlaufenden Quarantäne-Tages bringe ich meine Tochter ins Bett. „Quarantäne ist doof, Mama. Hört das irgendwann wieder auf?“ Ich muss schlucken. „Ich weiß, mein Schatz. Es tut mir so leid. Bestimmt hört es bald auf.“

Hört das irgendwann wieder auf? Diese mehr als berechtigte Frage stellen sich nicht nur Erwachsene, sondern bereits ganz kleine Kinder. Dies zeigt die enorme psychische Belastung, der selbst die Kleinsten unserer Gesellschaft seit mittlerweile zwei Jahren (!) ausgesetzt sind. Und deren häufig klarere Gedankengänge, als wir sie von der Mehrzahl unserer Politiker erwarten dürfen: Warum darf ich nicht raus/mehr am normalen Leben teilnehmen – ich bin doch nachweislich gesund. Ja, wie lange wird die Politik dieses perfide Spiel noch spielen. Während man in zahlreichen Ländern bereits zum Alltag zurückgekehrt ist, klammert man sich in Deutschland nachhaltig an die Pandemie. Und an die Testung. Hat dies womöglich damit zu tun, dass einer der engsten Berater der Bundesregierung – Christian Drosten – an der Entwicklung eines C*r*na-Tests beteiligt war und dieser über einen seiner „Teilhaber“ für Unsummen vermarktet wird? Hört die Pandemie dann auf, wenn genügend einflussreiche Menschen aus ihrer Sicht genügend Geld mit Tests, Masken oder Impfstoffen erzielt haben? Oder wird Gier die Pandemie auf lange Sicht am Leben halten? Und wann wird der deutsche Michl sich – verwundert – den Schlafsand aus den Augen reiben und feststellen: Die Pandemie ist längst vorbei – nur Deutschland hat den Ausstieg „verpennt“…!

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