Der ursprünglich hochladende Benutzer war Rynacher in der Wikipedia auf Deutsch, CC BY-SA 3.0 http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/, via Wikimedia Commons

Während Sie selbst wohl in wenigen Jahren keinen PKW mit herkömmlichem Verbrennungsmotor mehr besitzen dürfen, weil Benzin- und Dieselmotoren aus Gründen des „Klimaschutzes“ abgeschafft werden, erwägen derweil die Güterbahnen die Rückkehr der Dieselloks.

Deutschlands Güterbahnen warnen wegen der hohen Strompreise vor einer Verlagerung von Fracht auf die Straße. Denn allein im vergangenen Jahr haben sich die Tarife für Bahnstrom verdoppelt. Mittlerweile sind die Preise an den Strombörsen sogar bis zu sechsmal so hoch wie noch im Januar 2021. Diese Entwicklung bedroht nicht nur die Existenz von Güterbahnen. Sie kann darüberhinaus auch dazu führen, dass aus Kostengründen Ladung von der Schiene auf LKW‘s verlagert wird. Das würde nicht nur eine Erhöhung des Energieaufwands für Transport von Gütern bedeuten, sondern darüberhinaus auch den ohnehin bereits kollabierenden Straßenverkehr weiter belasten. Zwar ist auch der Diesel teurer geworden, aber eben längst nicht so stark wie Strom. Daher könnte es für den Güterverkehr auf Schienen günstiger sein, wieder Dieselloks einzusetzen. Für die Bundesregierung und ihren neuen „Klimaminister“ Robert Habeck von den Grün*innen ist dieser Strompreis-Anstieg ein gravierendes Problem. Vor allem, weil die Spanne zu Diesel, Benzin oder Heizöl zunehmend größer wird. Da beim Strom der Anteil Erneuerbarer Energien künftig noch weiter wachsen soll und inzwischen fast die Hälfte der Stromerzeugung erreicht hat, setzt die Regierung wo immer möglich auf eine Elektrifizierung. Der Regierungsberater Felix Matthes vom Ökoinstitut hat nun darauf hingewiesen, dass deswegen Öl-Heizungen wieder die attraktivste Wärmequelle werden könnten und der Kostenvorteil von E-Autos sinke. Na potzblitz, darauf hätte man ohne einen hochdotierten Berater wohl kaum kommen können.

Das sind ja wahrlich irrwitzige Aussichten für Deutschlands Verbraucher. Nicht nur, dass man hierzulande den privaten Fahrzeugbesitzer zunehmend am Gängelband führen und hinsichtlich der Beschaffung seines PkW aus Gründen des „Klimaschutzes“ beschränken will. Auch die explodierenden Preise für Energie für die Transportbranche werden sich im Geldbeutel zunehmend bemerkbar machen. Egal, ob an der Supermarktkasse oder im Handwerk – steigende Transportkosten für Lebensmittel oder Materialien werden anschließend auf den Bürger umgelegt. Dabei ist bereits jetzt schon für so manchen Haushalt der Monat zu lang für das zur Verfügung stehende Einkommen. Waren bereits die ersten Vorstöße der Merkel-Regierung in diese Richtung zum erheblichen Nachteil für die Menschen in unserem Land, so wird es nun unter der Ampelkoalition noch zahlreiche weitere ideologisch bedingte „Kollateralschäden“ geben. Das Aufwachen in der angestrebten „Transformation“ unserer Gesellschaft wird für so manchen Zeitgenossen wohl noch ein böses Erwachen geben!

Quelle: N-TV

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