Quelle: FOCUS

Die zahlreichen „Pannen“ zum Nachteil von Bürgern ziehen sich wie ein roter Faden durch die Pandemie-Maßnahmen. Jüngstes Opfer ist eine junge Münchenerin, die trotz negativem Test in „Dauer-Quarantäne“ verbleibt. Denn die neuen Quarantäne-Regelungen sorgen für Überforderung in den Gesundheitsämtern.

Eine junge Frau ist nach einer Corona-Infektion bereits fast zwei Wochen in Quarantäne, nur wann und wie diese endet – das kann ihr offenbar keiner sagen.

Nach bereits erfolgter dreimaliger Impfung zeigte am 30. Dezember ein Test eine Corona-Infektion an. Seitdem befindet sich die Frau aufgrund Anordnung des Gesundheitsamtes in häuslicher Isolation. Gemäß einem ersten Bescheid hätte sie sich am 6. Januar mit einem negativen Testergebnis aus dieser befreien können. Corona-Symptome hatte sie bis dahin gar keine. Das Ergebnis des neuen PCR-Tests ist negativ. Doch die Isolation dauert an. Denn in einem weiteren Bescheid schreibt ihr das Gesundheitsamt nun, dass es doch keine Option zum „Freitesten“ gebe. Frühestens könne sie die Isolation am 13. Januar verlassen.

Nach über 30 zunächst erfolglosen Anrufen beim Gesundheitsamt erklärt dann die zuständige Bearbeiterin auf Nachfrage, dass die junge Frau doch die Quarantäne verlassen könne. Doch nur drei Stunden später rudert die Behörde wieder zurück: Es habe sich um einen Fehler gehandelt. Die verkürzte Isolation gelte an anderen Orten – wie zum Beispiel in Ebersberg – nicht jedoch in München. Seitdem dauert die Isolation an…

Der Fraktionsvorsitzende der AfD im Bayerischen Landtag und verbraucherschutzpolitische Sprecher Christian Klingen stellt hierzu fest:

Die staatliche Regelungswut und die sich stetig ändernden und immer unübersichtlicheren Vorgaben bezüglich Quarantäne und häuslicher Isolation legen nicht nur die Verwaltung lahm, sondern führen auch dazu, dass Gesundheitsämter und Bürger mittlerweile den Überblick verlieren, welche Regelungen im jeweiligen Einzelfall gelten. Normen müssen jedoch so transparent und übersichtlich gestaltet sein, dass sie auch vom Bürger nachvollzogen werden können. Ich fordere daher die Regierung auf, diesen Regelungswahnsinn zeitnah zu beenden und dafür zu sorgen, dass die Bürger allgemein verständlich über einschneidende Maßnahmen wie Quarantäne und häusliche Isolation informiert werden und dass die Gesundheitsämter personell so ausgestattet werden, dass sie dem Bürger auch in angemessenem Umfang für Auskünfte zur Verfügung stehen können!

Der Fraktionsvorsitzende der AfD im Bayerischen Landtag und verbraucherschutzpolitische Sprecher Christian Klingen
Quarantäne-Chaos in München
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