News zur Corona-Pandemie: Stiko-Chef würde eigenes Kind derzeit nicht impfen lassen

Quelle: FOCUS

In gut einer Woche wird es in Deutschland soweit sein: Die STIKO (Ständige Impfkommission) wird ihre Empfehlung dazu ausssprechen, dass ab dem 11.12.2021 auch jüngere Kinder gegen Corona geimpft werden sollen. Allein – der Chef der STIKO würde sein eigenes Kind derzeit nicht impfen lassen…

Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (STIKO), Thomas Mertens, würde sein eigenes sieben Jahre altes Kind derzeit nicht gegen den Corona-Virus impfen lassen. Laut Mertens gibt es derzeit jenseits der Daten aus der Zulassungsstudie des Impfstoffs “keinerlei Daten” über die Verträglichkeit des Impfstoffs in der Gruppe der Kinder zwischen fünf und elf Jahren. Auch Aussagen über Langzeitschäden seien kaum möglich. Gerade weil Corona-Infektionen bei Kindern in der Regel harmlos verlaufen, müsse man umso sicherer sein, dass die Impfung auf Dauer gut verträglich sei, erklärte der Experte. Nach Aussagen von Mertens wartet die STIKO mit der Herausgabe der Empfehlung für den Kinderimpfstoff jedoch nicht ab. Die STIKO sei aktuell dabei, ihre Empfehlung fertigzustellen. Mertens rechnet damit, dass die Empfehlung um den 11. Dezember herum abgeschlossen ist.

Stellen Sie sich vor, Sie seien zu einem Bankett eingeladen. Der Hausherr und Gastgeber jedoch rührt keine der von ihm dargebotenen Köstlichkeiten an. Beschliche Sie da nicht ein etwas mulmiges Gefühl?

Quelle: NORDKURIER – Titelbild Quelle: Governo do Estado de São Paulo, CC BY 2.0 https://creativecommons.org/licenses/by/2.0, via Wikimedia Commons

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