Quelle: DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

Quelle: TICHYS EINBLICK

Wir kommen offenbar zurück in eine Zeit, in die wie alle niemals mehr hin wollten. In Australien werden derzeit Angehörige der indigenen Völker in speziellen Corona-Quarantäne-Einrichtungen interniert. Teils gegen ihren Willen.

Die australische Armee hat vor ein paar Tagen dutzende Aboriginies in ein bewachtes „Quarantänelager“ im Norden des Landes eingeliefert. Der Grund für das rabiate Vorgehen: Obwohl Lockdowns und Ausgangssperren in ein paar von den australischen Ur-Einwohnern besiedelten Ortschaften herrschen, wurden neun (!) neue Infektionen registriert. Viele der Aboriginies dort leben traditionell in Großfamilien unter einem Dach. Das ist offenbar heutzutage schon Anlass für behördliches und militärisches Einschreiten. Eine Reihe von betroffenen Bürgern äußerte gegenüber Medienvertretern, dass sie gegen ihren Willen in das Lager gebracht worden sind. Die Menschen in den Ortschaften werden bereits zur Zielscheibe, wenn sie das Haus verlassen haben, um lebensnotwendige Einkäufe zu tätigen, Angehöre zu pflegen oder einen Impftermin in einer Arztpraxis wahrzunehmen. Sie dürfen ihr Haus nur noch für ärztliche Behandlungen oder in einem Notfall verlassen – oder um sich in das Lager einliefern zu lassen. Nach Angabe dortiger Behördenvertreter sei es sehr wahrscheinlich, dass noch mehr Bürger in das Lager eingeliefert werden – entweder weil sie sich infizieren, oder weil sie Kontaktpersonen von Infizierten waren. Der zuständige Polizeipräsident stellt dazu fest: „Wir sind uns des Umstandes bewusst, dass dies einen Einfluss auf die geistige Gesundheit der Menschen und auf ihre generelle körperliche Verfassung haben kann.“. Doch das nimmt man offensichtlich billigend in Kauf.

Menschen werden mit Polizei-oder Militärgewalt aus ihren Häusern geholt und in spezielle Lager verbracht. Das weckt schreckliche Erinnerungen. Das „Verbrechen“ der Betroffenen: Sie leben in ihrer ethnischen Gemeinschaft nach traditionellen kulturellen Werten. Wohnen in engen Familienverbänden unter einem Dach, um sich dort sozusagen in einem „Mehr-Generationen-Haushalt“ gegenseitig zu unterstützen. Da kann es natürlich innerhalb des Familienverbandes/des Haushaltes auch mal zu einer Ansteckung oder dem Kontakt mit einem Infizierten kommen – was aber natürlich nicht zwangsläufig dazu führt, dass der Infizierte oder die Kontaktperson auch tatsächlich erkrankt und intensive medizinische Hilfe benötigt. Oder gar zu einer vermeintlichen „Gefahr für das Gemeinwesen“ wird, schließlich handelt es sich hier wohl um ein lokal begrenztes Infektionsgeschehen in einer der indigenen Bevölkerung „zugewiesenen“ Region. Das Thema Corona zeigt auf erschreckende Weise, wie Staat und Behörden immer mehr den Kompass dafür zu verlieren scheinen, was juristisch angemessen und vertretbar ist und ab wann man auf übergriffige und unhaltbare Methoden zurückgreift. Ich wünsche den Betroffenen von Herzen, dass dieser staatliche Eingriff in ihre Persönlichkeitsrechte keine negativen langwierigen Folgen in ihre geistige Gesundheit zeitigt. Bei den Verursachern scheint diesbezüglich bereits Hopfen und Malz verloren zu sein!

Australien: Armee bringt Eingeborene in Quarantäne-Lager
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