News zur Corona-Pandemie: Viele Corona-Tote in Bayern waren vollständig geimpft

Corona-Tote sichtbar machen - Düsseldorf, vor dem Rathaus am Samstag, 16. Januar 2021 - Kürschner (Diskussion) 15:59, 16 January 2021 (UTC), CC0, via Wikimedia Commons

Quelle: FOCUS – Titelbild Quelle: Corona-Tote sichtbar machen – Düsseldorf, vor dem Rathaus am Samstag, 16. Januar 2021 – Kürschner (Diskussion) 15:59, 16 January 2021 (UTC), CC0, via Wikimedia Commons

Unter der rasch steigenden Zahl von Corona-Toten in Bayern befindet sich ein vergleichsweise hoher Anteil vollständig Geimpfter. Nach Daten des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittel (LGL) lag deren Quote in den vier Wochen vom 4. bis 31. Oktober 2021 bei knapp 30 Prozent. 108 der insgesamt gezählten 372 Todesopfer hatten beide Impfungen erhalten, wie die Erlanger Behörde auf Anfrage der dpa mitteilte. Das LGL weist dabei darauf hin, dass die Zahlen mit Vorsicht interpretiert werden müssten: Denn als Corona-Todesopfer zählt, wer mit dem Virus infiziert war. Das bedeutet aber nicht, dass Corona auch unbedingt die Todesursache ist. Die Mehrzahl der Corona-Toten sind 80 Jahre alt und älter, dementsprechend litten viele auch bereits an anderen Krankheiten. Eine Auswertung der Todesfälle nach Vorerkrankungen sei jedoch laut LGL nicht möglich.

Der Fraktionsvorsitzende der AfD im Bayerischen Landtag Christian Klingen stellt hierzu fest:

Die Mehrzahl der an Corona Verstorbenen war bereits hochbetagt. Viele unter ihnen litten bereits an Vorerkrankungen, eine konkrete Auswertung, ob die Infektion mit dem Corona-Virus ursächlich für den Tod war, wird nach Angaben der zuständigen Behörde in den Statistiken nicht vorgenommen. Eine konkrete wissenschaftliche empirische Erhebung und Erfassung der Todesursachen erfolgt demnach nicht. Trotz dieser nach wie vor dürftigen Datenlage arbeitet die Bayerische Staatsregierung auch momentan wieder mit Hochdruck daran, es künftig allen im Freistaat Bayern befindlichen Menschen ohne Impfung so schwer wie möglich zu machen und das völlig unabhängig davon, ob für den Betroffenen vom Virus überhaupt ein besonderes individuelles Risiko ausgeht. Dass das darüberhinaus häufig bemühte Argument, die Impfung schütze ja schließlich auch Dritte, mittlerweile hinlänglich wissenschaftlich wiederlegt wurde, scheint bei den Regierungsverantwortlichen jedoch bislang noch nicht angekommen zu sein. Zu sehr ist man offenbar in seinem „Kontrollwahn“ gefangen, als dass man wissenschaftlichen Belegen und Argumenten zugänglich wäre. Der Versuch, Menschen durch umfangreiche Repressalien zur Impfung nötigen zu wollen, wirft ein zunehmend verstörendes Bild auf das Verständnis der Regierung bezüglich der individuellen Rechte der Bürger!

Der Fraktionsvorsitzende der AfD im Bayerischen Landtag Christian Klingen

Quelle: FOCUS

Print Friendly, PDF & Email
Was meinen Sie dazu?
+1
0
+1
542
+1
325
+1
3.4k
+1
0
Share this page to Telegram

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.