INTERNATIONALER VERGLEICH: Deutschland beim Strompreis global auf dem ersten Platz

Zusammensetzung des Strompreises für private Haushalte 2019 in Deutschland (für einen Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden). Die Zahlen wurden vom BDEW - Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. - in einer Strompreisanalyse im Juli 2019 ermittelt. (https://www.bdew.de) - Lindaholm für Strom-Report, CC BY-SA 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0, via Wikimedia Commons

Quelle: FAZ – Titelbild Quelle: Zusammensetzung des Strompreises für private Haushalte 2019 in Deutschland (für einen Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden). Die Zahlen wurden vom BDEW – Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. – in einer Strompreisanalyse im Juli 2019 ermittelt. (https://www.bdew.de) – Lindaholm für Strom-Report, CC BY-SA 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0, via Wikimedia Commons

Deutschland ist Weltmeister! Allerdings nur in Bezug auf den Strompreis – dort liegen wir auf dem ersten Platz. In allen anderen „Disziplinen“ hingegen sind wir bereits abgeschlagen und befinden uns auf dem absteigenden Ast.

In Deutschland müssen Haushalte so viel für Strom zahlen wie in keinem anderen Land der Welt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Preisanalyse von 145 Ländern, die das Vergleichsportal Verivox mit Daten des Energiedienstes Global Petrol Prices erstellt hat. Mittlerweile 31,80 Cent je Kilowattstunde müssen Verbraucher hierzulande aufbringen – während der internationale Durchschnitt gerade mal bei 11,62 Cent liegt. In den USA beispielsweise müssen private Verbraucher mit 12,69 Cent für eine Kilowattstunde nicht einmal die Hälfte dessen zahlen, was Verbraucher hierzulande schultern. 

Doch es steht zu befürchten, dass mit den aktuellen knapp 32 Cent pro Kilowattstunde noch längst nicht das Ende erreicht ist. Denn gerade erst haben ja die Koalitionsverhandlungen der künftigen Ampelkoalition begonnen. Und deren erklärtes Ziel ist es ja, bewährten Energieträgern zur Stromerzeugung endgültig den Garaus zu machen und statt dessen unzuverlässige und wirtschaftlich oft unrentable Methoden der Stromgewinnung wie die durch Windkraftanlagen weiter auszubauen. Diese Form der Stromerzeugung „lohnt“ sich für den Betreiber meist nur, weil er auf umfangreiche „staatliche Zuschüsse“ hoffen darf. Deren Finanzierung vom Staat dann ganz nonchalant auf den Steuerzahler delegiert wird. Der Verbraucher wird an allen Ecken und Enden zur Kasse gebeten und muss überteuertes Geld für Blackout-gefährdeten Zappelstrom berappen!

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