Moderatorin erntet Kritik. „Abgehoben“, „realitätsfern“: Barbara Schöneberger sorgt mit Urlaubs-Talk für Empörung

Barbara Schöneberger beim Deutschen Radiopreis 2017 im Schuppen 52 - Frank Schwichtenberg, CC BY-SA 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0, via Wikimedia Commons
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Barbara Schöneberger bekommt viel Geld für wenig Inhalte. Und ihr scheint der Erfolg mehr als zu Kopf gestiegen zu sein. Sie kann daher offenbar gar nicht nachvollziehen, dass die meisten Menschen nicht so privilegiert sind wie sie selbst und äußert sich abschätzig gegenüber denen, die permanent Leistung erbringen müssen.

Barbara Schöneberger ist bekannt dafür, durch gefühlt nahezu jede Talkshow zu tingeln. In einer Talkshow des NDR ging es jüngst um das Thema Urlaub. Schöneberger erzählt, sich selbst drei Monate im Jahr freizunehmen: „Ja, ich mache die kompletten Schulferien, das sind einfach drei Monate im Jahr. Und es ist super. Und ich verstehe gar nicht, wie man es nicht machen kann, ehrlich gesagt.“. Ja, genau – weshalb machen Sie alle denn eigentlich nicht drei Monate im Jahr Urlaub? Könnte es vielleicht daran liegen, dass die meisten Arbeitnehmer gar nicht so viel Urlaubsanspruch haben? Der gesetzliche Urlaubsanspruch liegt nämlich bei 24 Werktagen. Ein Fakt, der in den Sphären, in denen Schöneberger schwebt, offenbar bislang noch nicht „angekommen“ ist. Und dass es sich viele Arbeitnehmer in Deutschland schlicht und ergreifend auch gar nicht leisten könnten bei ihrem Einkommen. Das scheint im Elfenbeinturm der Shows und Galas auch noch nicht bekannt zu sein…

Quelle: FOCUS

Titelbild Quelle: Barbara Schöneberger beim Deutschen Radiopreis 2017 im Schuppen 52 – Frank Schwichtenberg, CC BY-SA 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0, via Wikimedia Commons

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