NEUENKIRCHEN: Windkraftanlage in St. Arnold brennt – und kann nicht gelöscht werden

Symbolbild, NORBERT-WEBER-GERMANY, CC BY-SA 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0, via Wikimedia Commons

Auch in St. Arnold machte sich diese Woche ein Windrad quasi „vom Acker“. Das Hightech-Kunstwerk brannte lichterloh aus, die Feuerwehr musste es aus technischen Gründen „kontrolliert abbrennen“ lassen. Der Schaden geht in die Millionenhöhe.

Auf einem Acker im nordrhein-westfälischen St. Arnold brannte am frühen Freitagmorgen eine Windkraftanlage. Aus noch ungeklärter Ursache geriet das Maschinenhaus des Windrads in 100 Metern Höhe gegen 5 Uhr in Brand. Die Feuerwehr ließ die Anlage kontrolliert abbrennen, da ein Löschen in dieser Höhe nicht möglich war. Der Schaden geht in die Millionen. Der Brand der GE-Anlage (1500 KW, Rotordurchmesser: 77 Meter) dauerte rund zwei Stunden. In dieser Zeit fielen auch immer wieder Trümmerteile aus dem brennenden Maschinenhaus zu Boden. „Wir hatten Glück, dass auf dem umliegenden Feld Mais angepflanzt war“, sagte Einsatzleiter Ralf Stoltmann, Wehrführer in Neuenkirchen, auf Anfrage. „Mais fängt nicht so schnell Feuer, bei Getreide wäre es möglicherweise schlimmer gewesen.“

Ja, da hat der vor Ort wirtschaftende Landwirt Weitsicht bewiesen, als er sich bei der Wahl der Feldfrüchte für den nicht so leicht entflammbaren Mais entschieden hat. Hätte die Windkraftanlage auf einem Feld mit Getreide oder gar in einem nach warmem trockenem Sommer ausgedorrten Waldstück gestanden, dann hätte es wohl auch im Umfeld des Windrads ein „leuchtendes Spektakel“ gegeben. So hatten wir dieses Mal Glück und haben neben einem in Flammen und Rauch aufgegangenen Windrad nur eine, nun ja, etwas unglückliche „CO2-Bilanz“ zu beklagen. Und daneben wohl auch noch ein paar andere deutlich problematischere „Abgasbestandteile“, denn schließlich befindet sich gerade im Rotorbereich von Windkraftanlagen doch so manche ökologisch bedenkliche chemische Substanz. Doch sicher wird es auch hierfür irgendwann eine passende „Steuer“ geben, die dann den entsprechenden „ökologischen Ausgleich“ dafür schafft. Dem deutschen Stromkunden sind schließlich keine Kosten und Mühen zu teuer, um die in der Welt wohl einzigartige Energiewende voranzubringen…!

Quelle: MV ONLINE

Titelbild Quelle: Symbolbild, NORBERT-WEBER-GERMANY, CC BY-SA 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0, via Wikimedia Commons

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