NEUE AUSWERTUNG – Ein Fünftel der Windparks wirft keine Rendite ab

Luftbild des Windparks Spitzer Berg in Büden und Woltersdorf - Husky22, CC BY-SA 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0, via Wikimedia Commons

Geht es nach Fridays For Future, SPD und Grün*innen, dann soll der Großteil unserer Energie künftig durch Windparks erzeugt werden. Um dieses Ziel voranzutreiben, werden auch Privatleute dazu animiert, ihr Geld für den Bau von Windkraftanlagen zu investieren. Doch immerhin ein Fünftel dieser Betriebe der hochgepriesenen „Zukunftstechnologie“ werfen – trotz hoher staatlicher Förderungen – keinerlei Rendite ab. Das Kapital der Anleger – es ist vom Winde verweht…

Hunderttausende Geldanleger in Deutschland sind mit viel zu hoch gegriffenen Windprognosen zu Investitionen in Windparks bewogen worden. Das geht aus einer Auswertung des Bundesverbands Windenergie hervor. Mit anderen Worten: Der Wind hat viel weniger geweht als in den Prospekten versprochen. Viele der Anleger können froh sein, wenn sie ihr eingesetztes Kapital zurückbekommen. Vom Wind hängt der Umsatz einer Anlage ab, ihre Fähigkeit, Kosten zu decken und Gewinnausschüttungen zu erwirtschaften. Der mit der Analyse betraute Steuerberater Werner Daldorf kommt nun zu dem Ergebnis, dass die Windräder im Schnitt 15 Prozent weniger Umsatz erwirtschaften als geplant. Bei 37 Prozent der Windparks reichten die Erlöse nicht einmal, um die Darlehen zu tilgen, geschweige denn um Dividenden auszuschütten. Nur ein Drittel der Windparks leisteten sich Ausschüttungen von zwei Prozent und mehr. Nach einer Auswertung der Jahresabschlüsse von 1150 Windparks aus den Jahren 2002 bis 2011 kommt der Experte zu dem Resultat, dass die Anleger im Durchschnitt auf ihr eingesetztes Kapital pro Jahr 2,5 Prozent erhalten haben. Über die Summe der zehn Jahre kamen sie damit auf gerade einmal 25 Prozent ihrer Einlage, während ihnen in den Prospekten für diese Zeitspanne 60 bis 80 Prozent versprochen wurden. Doch im Detail ergibt sich ein noch „katastrophaleres Bild“: Denn 20 Prozent der Windparks haben de facto gar nichts ausgeschüttet, 17 Prozent haben nur in einem Jahr Geld an ihre Anleger überwiesen und 21 Prozent haben nur in zwei von zehn Jahren etwas ausgezahlt. Der Experte kommt zu folgendem Schluss: Rund die Hälfte aller kommerziellen Windparks an Land läuft so schlecht, dass die Anleger froh sein könnten, „wenn sie nach 20 Jahren ihr Kapital zurückbekommen haben“.

NGO‘s wie Fridays For Future, sie sind vor allem eines: Organisationen zur Umverteilung gigantischer Geldmengen. Dieses „Geschäftsmodell“ setzt sich auch in der Folge bei der praktischen Umsetzung deren Ziele fort. Man nimmt von unten, von Bürgern und kleineren Betrieben, und schichtet dann über Ecken und Bande nach weiter oben zu größeren Konzernen und teils dubiosen Gesellschaftern um. Die untere Schicht wird dabei im Rahmen der „Energiewende“ und der sogenannten „Transformation“ allmählich systematisch entreichert, während am oberen Ende der Nahrungskette eine kleine Schicht von einflussreichen Lobbyisten (und Entscheidungsträgern?) ihre Schäflein ins Trockene bringt.

Quelle: FAZ

Titelbild Quelle: Luftbild des Windparks Spitzer Berg in Büden und Woltersdorf – Husky22, CC BY-SA 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0, via Wikimedia Commons

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