Symboldbild, Jacek Halicki, CC BY-SA 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0, via Wikimedia Commons

An die bestialische Tat kann sich der Afghane Mohammad H. nach seinen eigenen Aussagen nicht mehr erinnern. Immerhin weiß er wohl noch, dass er in die Wohnung seiner von ihm getrennt lebenden Frau ein Küchenmesser mitgebracht hat – natürlich, das gehört ja bei Besuchen sozusagen zur Grundausstattung

Seinen drei kleinen Kindern dürfte die Tat dafür umso mehr in Erinnerung geblieben sein. Diese mussten hautnah miterleben, wie er ihre Mutter mit 64 Messerstichen zerstückelte und ihr den Kopf bis auf die Wirbelsäule abtrennte

Am 24. März 2021 hatte Mohammad H. die älteste Tochter von der Schule abgeholt und sich so Zutritt in die Wohnung seiner Noch-Ehefrau in Oldenburg verschafft. Denn eigentlich gab es eine richterliche Anordnung, dass er sich ihr nicht mehr nähern darf – wegen Streit und Gewalt. Doch was kümmerte ihn eine derartige strikte richterliche Vorgabe seines Gastlandes. Da seine Frau seine unerwünschten Annäherungsversuche abwehrte, rastete er aus. „Er nahm das mitgeführte Küchenmesser und stach 64 Mal auf den Oberkörper und Kopf der Frau ein. Zuletzt schnitt er ihr die Kehle bis zur Wirbelsäule durch“, rekonstruiert der Staatsanwalt die abscheuliche Tat. Die Kinder (2, 7 und 11 Jahre alt) mussten den Horror mit ansehen. Ihr Vater behauptet jedoch vor Gericht, er könne sich an seine Tat überhaupt nicht erinnern. Eine Notfallseelsorgerin äußert gegenüber Medienvertretern: „Es war der schlimmste Fall, den ich je erlebt habe. Alles voller Blut, auch das Treppenhaus. Dazwischen die Kinder, die herzzerreißend schrien und weinten.“. Die traumatisierten Kinder leben seit der Tat in einer Pflegefamilie.

Drei Kinder haben ihre Mutter verloren. Der Täter ist ihr eigener Vater, der sich nicht damit abfinden wollte, dass sich seine deutlich jüngere Frau, die als Minderjährige mit ihm verheiratet wurde, nach wiederholten vorherigen Gewalttätigkeiten von ihm getrennt hatte und ihn abwies. Doch er hat seine Frau nicht „einfach nur getötet“, sondern ihren Körper quasi physisch regelrecht vernichtet, indem er sie mit 64 Messerhieben zerstückelte und ihr anschließend noch den Kopf nahezu vollständig abtrennte. Jetzt will er davon nichts mehr wissen. Weil es sich möglicherweise bereits herumgesprochen hat, dass es hierzulande hilfreich ist, sich unwissend zu stellen und mit etwas Glück als „psychisch krank“ eingestuft zu werden? Die Staatsanwaltschaft plädiert auf Mord. Wir werden sehen, was das hohe Gericht aus dieser Anklage macht…!

Quelle: BILD

Titelbild Quelle: Symboldbild, Jacek Halicki, CC BY-SA 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0, via Wikimedia Commons

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