Oxfordian Kissuth, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

Gerade einmal zwanzig Jahre lang sind Windräder in Betrieb – danach werden sie verschrottet. Nicht, weil die Anlagen technisch gesehen nicht länger halten würden, sondern einfach deshalb, weil sie für den Betreiber nicht mehr rentabel sind

Allein in Brandenburg werden bald 429 Windkraftanlagen stillgelegt – weil die Subventionen durch das „Erneuerbare Energien-Gesetz“ auslaufen

Die auf 20 Jahre befristete Förderung endet demnächst, so dass deshalb viele Windräder einfach abgebaut werden. Der weitere Betrieb lohnt sich offenbar wirtschaftlich nicht mehr. Die Folge: Es fallen große Mengen an Müll an – pro Windrad etwa zwanzig Tonnen. So müssen beim sogenannten „Rückbau“ einer Windkraftanlage neben Unmengen an Betongemisch auch gefährliche Flüssigkeiten entsorgt werden, beispielsweise Schmier- und Maschinenöle. Ebenfalls beseitigt werden müssen Transformatoren, Akkumulatoren und andere elektrische Einrichtungen. Dazu natürlich die zahlreichen riesigen Rotorblätter, die zumeist aus Kunststoffen mit Carbon- und Glasfaserbeimischung bestehen und deren Entsorgung als besonders komplex gilt. Das kostet nicht nur viel Geld, sondern letztendlich auch große Mengen von Energie für Abbau, Abtransport und verschiedene teils technisch sehr aufwändige Verfahren für Wiederverwertung und Recycling. Wertvolle Energie, die man doch eigentlich laut Bundesregierung in der „Energiewende“ sparen wollte. Doch dies verhindert das EEG mit seinen Subventionen. Denn der Betrieb der meisten Windkraftanlagen rechnet sich nur aufgrund der hierfür aus Steuermitteln gewährten Zuschüsse. Für sich genommen wären die meisten Anlagen für ihren Betreiber nicht profitabel. Daher wird lieber verschrottet und dann wieder irgendwo neu gebaut, weil man dann erneut Subventionen beantragen kann. Alles auf Kosten der Bürger, die schon heute die weltweit höchsten Energiepreise bezahlen müssen.

Dies zeigt den ganzen Irrsinn der von den Altparteien und Medien gehypten „Energiewende“. Die Anlagen sind für Betreiber nur deshalb interessant, weil sie hierfür umfangreiche öffentliche Geldmittel zur Verfügung gestellt bekommen. Ansonsten sind sie unwirtschaftlich. Müssten sie mit dem regulären Markt konkurrieren, beispielsweise mit Gasheizwerken, dann würde sich wohl kaum ein Investor darum bemühen. Die Energiebetreiber hängen damit also ganz ordentlich am Tropf der Steuerzahler. Und sie verursachen durch dieses System, alle zwanzig Jahre wieder, eigentlich vermeidbaren Sondermüll. Etwas, was mit einem realen Umweltschutz eigentlich nicht vereinbar wäre!

Quelle: WELT

Titelbild Quelle: Windkraftanlagen in Jettebruch bei Bad Fallingbostel, Landkreis Heidekreis. Aufnahmedatum 2015-09 – Oxfordian Kissuth, CC BY-SA 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0, via Wikimedia Commons

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