Rhoda Baer (Photographer), Public domain, via Wikimedia Commons

Die mediale Corona-Panikmache nimmt mal wieder an Fahrt auf. Sogenannte „Experten“, allen voran wie gewohnt SPD-Politiker Karl Lauterbach, warnen bereits medienwirksam vor einer „Durchseuchung“ der Kinder

Doch die wirklichen Fachleute, nämlich die behandelnden Kinder-und Jugendärzte, sehen keine besondere Gefahr für Jüngere. Denn die derzeit steigenden Inzidenzwerte sind vor allen Dingen der steigenden Testrate in Schulen geschuldet und nicht einem gefährlicheren Infektionsgeschehen

In den zurückliegenden Wochen konnte man bei der jüngeren Bevölkerung in Deutschland einen Anstieg bei den Infek­tionen mit dem Corona-Virus feststellen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) haben sich die Fallzahlen bei den Fünf- bis 14-Jährigen in den vergangenen Wochen in etwa verdoppelt. Dies rief erwartungsgemäß die üblichen Pandemie-Panik-Treiber auf den Plan, die mit schreckgeweiteten Augen vor einer „Durchseuchung“ der Kinder warnten. Dass die ansteckende Delta-Variante besonders Kinder und Jugendliche trifft, kann der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) allerdings nicht bestätigen. „Wir sehen durch Abstriche zwar etwas vermehrt Corona-Fälle bei Kindern und Jugendlichen. Es sind jedoch keine gehäuften Krankheitsraten oder mehr schwere Verläufe festzustellen“, sagte Verbandssprecher Jakob Maske gegenüber Medienvertretern. Stattdessen seien die steigenden Inzidenzwerte in dieser Altersgruppe vorrangig auf die regelmäßigen Testungen in den Schulen zurückzuführen. Denn „Kinder und Jugendliche sind die einzigen, die mehrmals pro Woche getestet werden. Und durch diese regelmäßigen Testungen werden auch mehr Corona-Erkrankungen erkannt“, stellt Maske fest. In Nordrhein-Westfalen, das bundesweit den höchsten Inzidenzwert vorzuweisen hat, befanden sich deshalb Ende August rund 30.000 Schülerinnen und Schüler in Quarantäne.

Nach Einschätzung von Maske ist davon auszugehen, dass Kinder und Jugendliche früher oder später eine Infektion durchmachen werden, da dies trotz der Schutzmaßnahmen nicht verhindert werden könne. Da es aber nur ganz selten schwere Verläufe bei Kindern und Jugendlichen gibt, hält er es aus wissenschaftlicher Sicht für übertrieben, von einer „Durchseuchung“ zu sprechen.

Bereits vor ein paar Monaten wurden Kinder in Deutschland in den Medien mit dem unsäglichen Ausspruch „Kinder sind die Ratten der Pandemie“ gebrandmarkt. An dieses ausgesprochen niedere Niveau schließen nun sogenannte Experten an, die im Hinblick auf Kinder und Jugendliche von einer „Durchseuchung“ sprechen. Dabei ist es vollkommen normal, dass Kinder und Jugendliche im Verlauf der Zeit Infektionskrankheiten durchmachen. Nun eben Corona. Da Kinder und Jugendliche auch nur äußerst selten einen schweren Krankheitsverlauf verzeichnen, ist dies aus medizinischer Sicht auch überhaupt kein Problem. Im Gegenteil, denn eine erfolgreich durchgemachte Infektion mit dem Erreger wäre ein weiterer Baustein im Hinblick auf die von Regierungsvertretern offiziell angestrebte Herdenimmunität. Doch offenbar missfällt es einigen Regierenden, wenn dies nicht auf die von ihnen präferierte Weise geschieht, nämlich den sogenannten „kleinen Pieks“ mit den neuartigen mRNA-Impfstoffen. Dabei ist längst wissenschaftlich erwiesen, dass eine durchstandene Infektion mit dem Corona-Virus das Immunsystem nachhaltiger aktiviert und den Körper anhaltender vor einer Neuansteckung schützt als eine Impfung mit dem „besten Impfstoff, den wir je hatten“. Wie so oft im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie geht es wohl auch hier nicht um seriöse medizinische oder wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern vielmehr um „Steuerung“ und um viel Geld. Zielsetzungen, denen wir insbesondere im Hinblick auf eine wehrlose Bevölkerungsgruppe wie Kinder klar und deutlich die Rote Karte zeigen!

Quelle: RND

Quelle: TAZ

Titelbild Quelle: Rhoda Baer (Photographer), Public domain, via Wikimedia Commons

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