70 Cent Aufpreis pro Liter? Interne Rechnung offenbart: In wenigen Monaten kommt es zur Benzinpreis-Explosion

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Nach der Bundestagswahl werden es Deutschlands Bürger zu spüren bekommen. Es steht eine ungeahnte Benzinpreis-Explosion bevor, für die künftig der Bürger den Gürtel deutlich enger schnallen und – wenn er nicht gerade zu den Gutverdienern gehört – im Gegenzug auf manch anderes verzichten muss

Eine interne Rechnung offenbart: In wenigen Monaten wird wohl der Benzinpreis um etwa 70 Cent pro Liter ansteigen

Alle zwei Jahre muss die Bundesregierung eigentlich den sogenannten „Projektionsbericht“ vorlegen – eigentlich. Die aktuelle Ausgabe lässt aber seit März auf sich warten. Das liege an Corona und EU-Vorgaben sowie der nötigen Abstimmung mit den anderen beteiligten Ministerien, hieß es im August aus dem zuständigen Umweltministerium. Ob der Bericht noch vor der Bundestagswahl am 26. September erscheinen wird, ist unklar. Warum er nicht veröffentlicht wird, dürfte jedoch bei näherer Betrachtung eigentlich klar sein. Denn was in diesem Bericht steht, dürfte so manchem Wähler den kalten Schweiß auf die Stirn treiben. Denn das „Handelsblatt“ hat nun den neuen Projektionsbericht in die Finger bekommen – mit äußerst schlechten Nachrichten für die meisten Autofahrer. Denn wer noch einen Verbrenner fährt, für den wird es zukünftig an der Zapfsäule wohl deutlich teurer. Von einem Aufpreis von 70 Cent pro Liter soll die Rede in den Berechnungen sein, die verschiedene Experten und Forschungsinstitute für das Umweltbundesamt anstellten. Für eine Familie mit zwei Autos auf dem Land würde das Mehrkosten von 1.800 € im Jahr bedeuten und für eine Familie in der Stadt mit einem Auto immerhin noch 700 €. Grund ist die CO2-Steuer. Derzeit liegt der CO2-Preis liegt bei 25 Euro pro Tonne CO2 und wird auf alles draufgeschlagen, was CO2 verursacht, zum Beispiel eben Benzin. In der Praxis bedeutet das an der Zapfsäule derzeit einen Aufpreis von sieben bis acht Cent pro Liter. Die Idee dahinter: Je teurer Fahrzeuge mit konventionellen Kraftstoffen werden, desto eher sehen Bürger und Unternehmen davon ab, diese zu nutzen. Fachleute nennen bezeichnen dies als „Lenkungswirkung“. Das Institut für Deutsche Wirtschaft (DIW), das am Projektionsbericht beteiligt war, geht davon aus, dass der Preis künftig auf 150 Euro pro Tonne steigen wird. Eine vielbeachtete Studie für den Bund der Deutschen Industrie aus dem Jahr 2019 kam jedoch bereits zu dem Schluss, dass der CO2-Preis eher auf 250 Euro pro Tonne klettern wird. Für die Politik bergen diese Zahlen gewaltige Sprengkraft. Denn wie diese Preisexplosion sozial aufgefangen werden kann, ist natürlich völlig unklar. Die SPD und die Grünen ziehen mit einer „Klimaprämie“ oder einem „Energiegeld“ in den Wahlkampf, die die Einnahmen aus dem CO2-Preis wieder an die Bürger zurückgeben soll. Nach dem Motto: Wer viel CO2 verbraucht, zahlt drauf; wer wenig verbraucht, für den bleibt vielleicht sogar was übrig.Doch die von den Grünen geplanten 75 Euro Prämie pro Jahr reichen natürlich bei weitem nicht aus, um die teureren Preise an der Tankstelle aufzufangen. Die Union stellt eine Abschaffung der Ökostromumlage und eine Senkung der Stromsteuer in Aussicht, doch Experten zufolge wird dies ebenfalls bei weitem nicht ausreichen. Dennoch beharren die Spitzenkandidaten von Union, SPD und Grünen darauf, dass der notwendige „Schutz des Klimas“ für die Bevölkerung „ohne größere persönliche Opfer“ zu erreichen sei. Beim Klimaschutz handle es sich um ein „Industrieprojekt“, beschwichtigte Finanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz sogar beim ersten Wahlkampf-„Triell“ am Sonntag im Fernsehsender RTL. Das ist natürlich eine erkennbare Milchmädchenrechnung. Denn naturgemäß wird die Industrie steigende Produktionskosten aufgrund steigenden CO2-Preises und steigende Energie-und Transportkosten auf den Endverbraucher, den Bürger, umlegen. Was denn sonst. Die Zeche zahlt also am Ende allein der Bürger.

Die in Deutschland von den Konsensparteien angedachte Energiewende wird vor allen Dingen eines sein. Eine Wende von einem Land, in dem es bislang noch eine annähernd stabile Mittelschicht gab, zu einem Land, in dem immer mehr Bürger in finanziell prekäre Verhältnisse abrutschen. Denn der Bürger kann auf die stetig steigenden Preiskosten nur bedingt Einfluss nehmen. Selbst bei einem Verzicht auf Fahrten mit dem eigenen PKW und Umstieg auf den ÖPNV – sofern das überhaupt praktisch möglich ist, denn gerade in ländlichen Regionen sind notwendige Fahrten aufgrund unzureichender Streckenverbindungen und Fahrzeiten gar nicht immer möglich in einer Arbeitswelt, in der immer mehr räumliche und zeitliche Flexibilität gefordert ist – werden die Fahrtkosten künftig steigen. Denn auch der ÖPNV fährt schließlich nicht mit Luft und Träumen, sondern mit Verbrauch von Energie. Darüberhinaus wird Industrie, Handel und Handwerk erwartungsgemäß seine steigenden Energiekosten durch Preissteigerungen ebenfalls an den Kunden weitergeben. Die Kosten für den Lebensunterhalt in Deutschland werden also in den kommenden Jahren rapide ansteigen. Da werden die oben aufgeführten „Wahlgeschenke“ von Union, SPD und Grünen oder die geplante sagenhafte Erhöhung des Hartz-4-Regelsatzes um sage und schreibe ganze 3 € pro Monat nur ein klitzekleiner Tropfen auf den heißen Stein sein. Die Menschen in unserem Land werden in einen Würgegriff genommen werden, der alles bisherige in den Schatten stellt. Nach einer Weile werden natürlich auch Industrie und Handwerk in unserem Land in eine zunehmend verzwickte Lage kommen. Denn wenn in Deutschland die Energie-und Transportkosten im Vergleich zu den übrigen Ländern noch stärker ansteigen, werden hierzulande produzierte Waren und angebotene Dienstleistungen aufgrund der damit verbundenen Teuerungsrate im internationalen Vergleich immer unattraktiver. So mancher Kunde, auch im Ausland, wird dann künftig anstatt ein Produkt „made in germany“ ein ähnliches Produkt aus einem anderen Land kaufen, weil sein Geldbeutel nicht mehr mitmacht. Deutschland wird damit unaufhaltsam in eine Abwärtsspirale geraten. Und das aufgrund ideologischer Entscheidungen. Denn während man in Deutschland das Hohelied vom „gefährlichen“ CO2 singt, baut man andernorts munter weiter Fahrzeuge mit konventionellen Motoren, legt neue Pipelines und nimmt neue große Kohlekraftwerke in Betrieb. Deutschlands Modell ist ein Irrweg, der unseren Wohlstand und unsere Wirtschaftskraft ruinieren wird. Und der den in der Atmosphäre befindlichen CO2-Gehalt nicht ändern wird, auch wenn Greta und Annalena noch so empört mit dem Füßchen aufstampfen!

Quelle: FOCUS

Titelbild Quelle: https://www.clever-tanken.de/statistik/historie/super-e10

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