Intensivstationen waren zu keinem Zeitpunkt überlastet – doch Panikmache beginnt erneut

Von Churehill - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=47070289

Das perfide Spiel mit der Angst. Innerhalb der Corona-Krise waren die Intensivstationen deutscher Krankenhäuser zu keinem Zeitpunkt überlastet

Und doch beginnt, pünktlich vor dem Herbst, die erneute Panikmache

Einem Sachverständigen zufolge waren die Intensivstationen in Deutschland während der Corona-Krise zu keinem Zeitpunkt überlastet. Doch jetzt, kurz vor dem Herbst, beginnt das Spiel offenbar von neuem. Die öffentlich-rechtlichen Sender nutzen verstärkt Panik-Schlagzeilen, die den Eindruck einer Überlastung der Intensivstationen im Herbst erwecken sollen. Genau wie im August vergangenen Jahres. Der Informatiker Tom Lausen jedoch hat im Juli 2021 im Bundestag eine Datenanalyse zur Frage der „Überlastung des Gesundheitssystems“ auf deutschen Intensivstationen vorgenommen. Lausen sagt zu seinen Auswertungen wörtlich: „Meine Arbeit hat ergeben, dass dieser Systemwechsel erhebliche Auswirkungen gehabt hat. Eine Überlastung des Gesundheitssystems im Bereich der Intensivstationen lässt sich hieraus gleichwohl zu keinem Zeitpunkt ableiten, nicht einmal auf dem Höhepunkt mit knapp 6.000 gemeldeten COVID-19- Intensivpatienten Anfang Januar 2021. Insbesondere das Vorhalten einer Intensivbettenreserve von anfänglich rund 12.000 Betten belegt, dass die Belastung zu jedem Zeitpunkt der pandemischen Entwicklung unter Kontrolle war, sodass deren Aktivierung nicht erforderlich wurde.“ Dennoch suggerierten immer wieder Beiträge von öffentlich-rechtlichen Sendern, dass eine Überlastung des Gesundheitssystems kurz bevorstünde. So verstörte beispielsweise die „Tagesschau“ am 08.04.2021 ihre Zuschauer mit der nachfolgenden Meldung: „Intensivmediziner warnen vor Überlastung – Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen nimmt rasant zu. Experten haben sich deshalb in einem ,Notruf‘ an die Politik gewendet – mancherorts gebe es kaum noch freie Betten. Einigen Krankenhäusern drohe der Notbetrieb. Die Belastung für die Intensivstationen in Deutschland wächst in der Pandemie wieder stark. Deswegen schlagen Fachleute nun Alarm. ,Liebe Entscheidungsträger, wie hoch sollen die Zahlen denn noch steigen, bevor Ihr reagieren wollt???‘, schrieb der wissenschaftliche Leiter des DIVI-Intensivregisters, Christian Karagiannidis, auf Twitter. Städte wie Bonn, Bremen und Köln hätten kaum noch freie Betten für den nächsten Herzinfarkt, Verkehrsunfall oder Covid-19-Patienten.“ Mittlerweile beginnt das gleiche Spiel mit der Angst von vorn. So vermeldete das „RND“ am 05.08.2021: „Notfallmediziner warnt vor regional überlasteten Intensivstationen im Herbst.“ Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will die „Daten zur Belegung der Intensivstationen“ nun als Maß aller Dinge für den Herbst 2021 ansetzen. Wenn die Betonung auf „Intensivstationen“ liegt, lässt sich ein größerer psychischer Druck auf Ungeimpfte ausüben. Auch hat der Bundestag mittlerweile erneut die Verlängerung der „epidemischen Lage“ beschlossen. Das bedeutet, dass der Corona-Ausnahmezustand, der eigentlich am 11. September auslaufen sollte, noch mal um weitere drei Monate verlängert wird. Erst mal. Und dann sieht man weiter. Der Bund kann damit weiterhin massiv in die Freiheitsrechte der Bürger eingreifen.

Insbesondere die öffentlich-rechtlichen Medien versuchen massiv, mit realen Fakten nicht begründbare Horrorszenarien zu zeichnen, um die Bevölkerung unseres Landes permanent in Angst zu versetzen. Um diese damit letztlich empfänglich für die Wünsche der Regierung nach einer möglichst umfassenden und vollständigen Impfung aller Bürger dieses Landes zu machen. Die öffentlich-rechtlichen Medien machen sich damit zum Büttel und zum Sprachrohr der Regierungsparteien. Mit seriöser Berichterstattung hat dieses Vorgehen nicht das geringste zu tun. Doch darüberhinaus versuchen die öffentlich-rechtlichen Medien damit einen von der Regierung verhängten und immer wieder verlängerten Ausnahmezustand quasi zu legitimieren, der massive Eingriffe in die Freiheitsrechte von Bürgern ermöglicht. Ein Ausnahmezustand quasi auf Dauer – oder zumindest so lange, bis sich auch der letzte Bürger den Wünschen seiner Regierung gebeugt hat?

Wenn Sie ein Land im Dauerausnahmezustand möchten, dann werden Sie vermutlich in wenigen Wochen bei einer der Regierungsparteien Ihr Kreuz machen. Wenn Sie jedoch ein Land möchten, in dem die Politik an realen Fakten orientiert ist und die den Bürger nicht zum „Spielball“ der Regierung macht, dann geben Sie doch der Alternative für Deutschland Ihre Stimme. Für Deutschland – Aber normal!

Quelle: DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

Quelle Titelbild: Von Churehill – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=47070289

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