Olaf Kosinsky, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

Auch Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth von den Grün*innen ist kurz vor der Bundestagswahl noch „fündig geworden“. Nach ihren Parteikollegen Annalena Baerbock und Cem Özdemir hat auch sie Kassensturz gemacht und dabei festgestellt:

Da war doch noch was. Und hat noch flugs eine Sonderzahlung von rund 5.000 € an den Bundestag nachgemeldet

Claudia Roth stellt gegenüber Medienvertretern „überrascht“ fest: „Im Zuge der Nachforschungen zu den Sonderzahlungen an die Mitglieder des Bundesvorstands von Bündnis 90/Die Grünen habe ich über die Parteizentrale erfahren, dass ich das erstmalig 2011 eingeführte Weihnachtsgeld für den Parteivorstand auch 2013 erhalten habe.“ Na sowas. Da hat man eine üblicherweise regelmäßig erfolgende Sonderzuwendung wie das Weihnachtsgeld auch in den Folgejahren erhalten. Wer kann denn sowas ahnen. Und ein schlappes Sümmchen von etwa 5.000 € fällt einem ja schließlich auch nicht wirklich auf auf dem Konto, oder? Das kann schon mal so „durchrutschen“. Schließlich war ja im Wahljahr 2013 so eine Hektik.

Da denkt der enthusiastische Grünen-Wähler draußen „die machen das hier ‚für die gute Sache‘ – schließlich handelt es sich ja um echte Aktivisten und Kämpfer für das einzig Wahre, denen nur das Grün von Wiesen und Wäldern am Herzen liegt und nicht das Grün von schnöden Geldscheinen“ – in Wahrheit jedoch genehmigt man sich dort für ein Ehrenamt wie den Parteivorsitz offenbar seit Jahren ein Grundgehalt sowie ein großzügiges Weihnachtsgeld. Da verwundert es auch nicht mehr wirklich, dass die Parteifunktionärin, die immerhin seit Jahren im Bundestag Mitglied des „Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit“ ist, die eigene private Finanzwirtschaft nicht ganz so genau im Blick hat. Das Ganze ist schließlich nicht die einzige „Mogelpackung“ an dieser Partei. Ärgerlich nur für den Steuerzahler, dass man mit dieser „Leistung“ immerhin Vizepräsidentin des höchsten deutschen Parlaments und Vorsitzende des Ältestenrates werden kann. Bei der Qualität deutscher „Volksvertreter“ ist also noch deutlich Luft nach oben…!

Quelle: BILD

Titelbild Quelle: Olaf Kosinsky, CC BY-SA 3.0 DE https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en, via Wikimedia Commons

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