ThoBel-0043, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

„Eigentlich nehmen sie doch gar nicht so viel Platz weg?“ mag sich so mancher Bürger fragen – und deshalb die von unserer Partei so oft geäußerte Kritik an Windkrafträdern nicht so recht nachvollziehen können

Schließlich steht doch nur hier und da, einem Spargel gleich, ein dünner Mast auf dem Gelände. Doch wer sich etwas näher mit Physik beschäftigt, dem ist klar, dass auf die gigantischen Rotoren beim Drehen gewaltige physikalische Fliehkräfte wirken

Kräfte, die ein entsprechendes massives und schwergewichtiges Pendant am anderen Ende benötigen, um die Rotoren nicht quasi „abheben“ zu lassen, sondern das Konstrukt sicher im Boden zu verankern. Das, was man nach oben sieht, ist also nur ein Bruchteil des tatsächlich verbauten Materials. Die Masse – und das Volumen – gehen in die Tiefe.

Viele Bürger denken, Windräder bestünden nur aus einer Stahlbetonstange und dem Rotor. Was eigentlich schon schlimm genug wäre, da der Propeller aus Verbundstoff konstruiert ist (z.B. Kohlefaser, Balsaholz, Kunststoff, Glasfaser..), der nach Ablauf der Förderzeit nicht auf umweltfreundliche Weise recycelt werden kann. Auch kommen für den Betrieb der Rotoren klimaschädliche Gase zum Einsatz – teils viel bedenklicher als beispielsweise die vor Jahren aus Deos und Sprays verbannten „Treibhausgase“. Nein, das sichtbare Windrad ist sozusagen nur die Spitze des Eisberges, da ein derart hohes und dünnes und noch dazu bewegliches Gebäude sehr fest und sicher im Boden verankert sein muß. Die Folge ist ein unter der Erde verborgenes, sehr breites und Tausende Tonnen schweres Stahlbetonfundament. Nach Abriß des Windrades verbleibt das Fundament in vielen Fällen im Boden, da eine Sprengung oder wie auch immer geartete Ausbaggerung derart teuer wäre, daß dies für den Betreiber so heftige Einbußen beim Profit hätte, dass er diese natürlich gerne tunlichst vermeiden möchte. Für das massige Fundament wird jedoch nicht nur immens viel,Material verbaut, das ja zunächst auch erst einmal mit entsprechendem Energieaufwand hergestellt und an den Ort des Bauwerks hintransportiert werden muss, sondern die Folgen reichen noch viel weiter. Der riesige Betonfuß versiegelt auch den Boden, so dass Regenwasser im Bereich der Windparks nicht mehr regulär flächendeckend versickern kann. Und er kann in sensiblen Bereichen sogar dazu führen, dass sich Grundwasser führende Bodenschichten verändern und verschieben. Neben den bereits häufiger diskutierten Folgen wie Vogel- und Fledermaus-Schredderung, Infraschall, Trockenheit und Lokalklimaveränderung sorgen die Windräder mit ihrem Betonfuß also auch für eine verminderte Aufnahmefähigkeit des Bodens. Etwas, was mit ehrlicher Ökologie und Umweltschutz nicht wirklich kompatibel ist.

Überlegen Sie daher genau, ob Sie tatsächlich solche weitreichenden Eingriffe in die Natur fördern möchten. Ob Sie tatsächlich möchten, dass unser Land in den kommenden Jahren großflächig mit riesigen Windparks zugepflastert wird – vermutlich in nicht allzu ferner Zeit auch ganz in Ihrer Nähe. Denn schon arbeitet man emsig daran, die sogenannte 10-H-Regelung zu Fall zu bringen, so dass die Windkraftanlagen künftig noch deutlich näher an die Wohnbebauung heranreichen dürften, sozusagen direkt vor den heimischen Garten. Mit all den negativen Auswirkungen nicht nur auf die dort befindliche Tier-und Planzenwelt, sondern auch auf die dort lebenden menschlichen Bewohner!

Quelle: EIKE KLIMA ENERGIE EU

Titelbild Quelle: ThoBel-0043, CC BY-SA 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0, via Wikimedia Commons

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