Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY-SA 3.0 de, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

Liegt es tatsächlich nur „am Bund“? Oder ist das Sinken in der Gunst der bayerischen Wähler nicht auch „hausgemacht“?

Die CSU rutscht bei jüngsten Umfrageergebnissen deutlich ab

Fünf Wochen vor der Bundestagswahl ist die CSU von Ministerpräsident Markus Söder in Bayern einer neuen Umfrage zufolge auf ihren schlechtesten Wert seit zwei Jahren abgerutscht. In der Umfrage des Instituts Civey nannten auf die Frage „Wen würden Sie wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre?“ nur noch 34,5 Prozent der Befragten die CSU. Das sind immerhin acht Prozentpunkte weniger als noch vor einem Monat. Neben den Umfragewerten seiner Partei sanken auch die Beliebtheitswerte von CSU-Chef Markus Söder. Während im Juli noch 49 Prozent der Menschen im Freistaat zufrieden mit der Arbeit des bayerischen Ministerpräsidenten waren, sind es jetzt nur noch 47,9 Prozent. Das sind die schlechtesten Zustimmungswerte für Söder seit März.

Markus Söder selbst verweist bezüglich des „Abwärtsstrudels“ innerhalb der Union auf die Verantwortung der Schwesterpartei CDU. Doch ist das nicht womöglich etwas zu einfach gedacht? Schließlich sind auch seine eigenen Umfragewerte dem allgemeinen Abwärtstrend gefolgt – und das, obwohl er sich gerne als kompetenten „Macher“ inszeniert, der eigentlich bei der Kanzlerkandidatenwahl der Union die geeignetere Alternative gewesen sei. Nicht alle bisherigen Wähler der CSU scheinen diese Einschätzung zu teilen.

Quelle: N-TV

Titelbild Quelle: Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY-SA 3.0 de, CC BY-SA 3.0 DE https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en, via Wikimedia Commons

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