Der künftige WM-Gastgeber Katar fliegt den Chef der Terrormiliz der Taliban in einer eigens für diesen gecharterten Militärmaschine in sein neues „Einsatzgebiet“ in Afghanistan

Ist es damit überhaupt noch vertretbar, die Weltmeisterschaften in diesem Land auszutragen, wenn es sich ganz offensichtlich für den Wiedereinzug eines hochrangigen Vertreters dieser terroristischen Vereinigung einsetzt und diesen ganz öffentlich unterstützt?

Und ganz nebenbei: Wird sich der Kapitän der deutschen „Mannschaft“ diesem unerhörten Affront entgegenstellen, seinen Werbevertrag mit dem Staatsbetrieb „Qatar Airlines“ umgehend aufkündigen und sich vor Ort – natürlich mit der Regenbogenbinde am Arm – ganz entschieden für die Rechte der in Katar und Afghanistan massiv mit dem Leben bedrohten „LGBT- Community“ einsetzen?

Auf dem von den Taliban gehaltenen Flughafen in Kandahar landete am Dienstagabend ein großes Militärflugzeug amerikanischer Bauart. Es handelte sich dabei um eine Boeing C-17 Globemaster. Jenen Flugzeugtyp, der seit Tagen von den USA eingesetzt wird, um eigene Staatsbürger, Ausländer und ehemalige afghanische Ortskräfte aus Kabul zu evakuieren. Doch diesmal warteten am Flughafen keine Flüchtlinge auf die gelandete Transportmaschine, sondern ein Begrüßungskomitee der Taliban. Aus dem Flugzeug heraus steigt niemand geringerer, als Mullah Baradar, der als politischer Führer der Radikal-Islamisten gilt – begrüßt von lauten Jubelschreien. Die mit dem Taliban-Anführer gelandete Maschine gehört nicht der US-Luftwaffe, sondern der Armee des Emirats Katar. Der WM-Ausrichter des nächsten Jahres – ebenfalls ein „Emirat“ – gilt als einer der engsten Verbündeten der Islamisten. Vom katarischen Luftwaffenstützpunkt Al Udeid aus befördert die Regierung von Katar die Kämpfer der Taliban nach Afghanistan.

Während der Westen von Kandahar aus Menschen vor den Taliban in Sicherheit zu bringen sucht, sichert Katar im Gegenzug über die gleiche Route den Nachschub für die Terrormiliz. Eine solch enge und offen zur Schau getragene Allianz zwischen dem Emirat Katar und dem neuernannten Emirat Afghanistan unter dem Regime der Taliban darf nicht ohne Folgen bleiben. Taliban-Unterstützer können nicht Ausrichter eines der wichtigsten Sport-Ereignisse der Welt, der Fußball WM, sein. Sowohl die FIFA, als auch die einzelnen Sportler, die mit Katar entsprechende Verträge geschlossen haben, sollten diese umgehend aufheben. Eine wie auch immer geartete Unterstützung von fundamentalistischen gewalttätigen Terrororganisationen darf nicht ohne Konsequenzen bleiben!

Quelle: BILD

STATT FLÜCHTLINGE ZU EVAKUIEREN - WM-Gastgeber Katar fliegt Taliban-Chef nach Afghanistan. Der künftige WM-Gastgeber Katar fliegt den Chef der Terrormiliz der Taliban in einer eigens für diesen gecharterten Militärmaschine in sein neues „Einsatzgebiet“ in Afghanistan. Ist es damit überhaupt noch vertretbar, die Weltmeisterschaften in diesem Land auszutragen, wenn es sich ganz offensichtlich für den Wiedereinzug eines hochrangigen Vertreters dieser terroristischen Vereinigung einsetzt und diesen ganz öffentlich unterstützt?  
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