Bauerfeind France, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

„Made in China“ statt „Made in Germany“. China hat Deutschland bereits vor einem Jahr im Bereich Maschinenbau überholt und konnte diesen Vorsprung aktuell noch einmal deutlich ausbauen

Der neue Exportweltmeister in Sachen Maschinenbau heißt mittlerweile China. Und unsere heimische Wirtschaft und die in dieser Branche tätigen Beschäftigten dürften sich in Zukunft warm anziehen müssen

China baut seinen Vorsprung vor dem ehemaligen Maschinenbau-Exportweltmeister Deutschland einer aktuellen Studie zufolge massiv aus.

Das Riesenreich, das von Deutschland in den zurückliegenden Jahren trotz seiner rapide wachsenden Industrie und Wirtschaftskraft regelmäßig Entwicklungshilfe erhalten hat, erwartet nun im Hinblick auf Exporte im Bereich Maschinenbau einen Vorsprung gegenüber Deutschland von sage und schreibe 47 Milliarden Dollar – innerhalb eines Jahres. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung der bundeseigenen Wirtschaftsfördergesellschaft Germany Trade & Invest (GTAI) hervor. „Die chinesische Konkurrenz läuft deutschen Exporteuren in immer mehr Segmenten den Rang ab“, heißt es in der Studie. Von den 28 Untersegmenten des Maschinen- und Anlagenbaus hat der Konkurrent im Jahr 2020 bereits in 16 Sparten vor Deutschland gelegen. „Dazu gehören Bereiche, in denen Deutschland traditionell wertmäßig viel exportiert“, so die Experten. Genannt werden hier etwa die Bereiche Armaturen, Fördertechnik, Heiz-, Kühl-, Klimatechnik sowie Berg-, Hoch- und Tiefbaumaschinen. Im Vergleich zum Jahr 2010 steigerten die deutschen Maschinenbauer ihre weltweiten Lieferungen 2020 um 8,7 Prozent. Die Anbieter aus dem „Reich der Mitte“ haben ihre Exporte im gleichen Zeitraum jedoch bereits nahezu verdoppelt. Die Regierung in Peking will nun die Technologieführerschaft in ausgewählten Industriezweigen erringen und hat hierzu eigens das Programm „Made in China 2025“ initiiert.

Deutschland‘s Industrie gerät im internationalen Vergleich immer weiter ins Hintertreffen. Zahlreiche lukrative Aufträge im Maschinenbau, aber auch im „erweiterten Bausektor“, gehen zu Lasten unserer Wirtschaft ins Ausland. Da verwundert es auch kaum mehr, dass ein chinesischer Staatskonzern vor nicht allzu langer Zeit den Auftrag erhielt, in Kroatien eine neue Brücke zu bauen. Und dies mit Geldern der EU. Aufträge, die unserer Wirtschaft bitter fehlen. Und hat man erst einmal Kunden verloren, ist es umso schwieriger, diese zurückzugewinnen. Vor allen Dingen deshalb, weil die chinesische Regierung den Firmen in ihrem Land durch zahlreiche Maßnahmen einen zusätzlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrenz aus dem Ausland verschafft. Dies können Unternehmen aus eigener Kraft kaum aufwiegen. Hier wäre die deutsche Regierung gefragt, die Unternehmen unseres Landes ebenso zu fördern, um diesen in der Misere Schützenhilfe zu leisten. Doch statt dessen schießt unsere Regierung die betroffenen Unternehmen von Jahr zu Jahr mehr und mehr ins Abseits. Durch immense Steigerungen der Energiekosten in den zurückliegenden Jahren, Kosten, die sich gerade in diesem Sektor deutlich auswirken und zu Wettbewerbsverzerrungen gegenüber Produzenten in anderen Ländern führen, schmeißt man hierzulande dem produzierenden Gewerbe noch zusätzliche Knüppel zwischen die Beine. Doch was will man von Parteien und deren Vertretern erwarten, denen der Begriff „Germany“ immer weniger bedeutet. Oder die gar wie die Grünen überlegt haben, den Begriff Deutschland ganz aus ihrem Wahlprogramm zu streichen. Wenn Deutschland noch eine Chance haben soll, die Kurve zu bekommen und im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, dann mit der Alternative für Deutschland. Der Partei, die heimische Betriebe stärken will – nach dem Motto „lokal statt global“!

Quelle: FAZ – Bildquelle Titel: Bauerfeind France, CC BY-SA 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0, via Wikimedia Commons

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Chinas Maschinenbauer hängen deutsche Konkurrenz deutlich ab.„Made in China“ statt „Made in Germany“. China hat Deutschland bereits vor einem Jahr im Bereich Maschinenbau überholt und konnte diesen Vorsprung aktuell noch einmal deutlich ausbauen.Der neue Exportweltmeister in Sachen Maschinenbau heißt mittlerweile China. Und unsere heimische Wirtschaft und die in dieser Branche tätigen Beschäftigten dürften sich in Zukunft warm anziehen müssen.

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