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China setzte Forscher unter Druck

Stammt der Virus aus einem Labor? Zahlreiche Menschen haben sich seit etwa eineinhalb Jahren diese Frage gestellt. Und wurden gerne zügig als „Verschwörungstheoretiker“ belächelt. Nach WHO-Untersuchungen zählt es zu den wahrscheinlichen Szenarien, dass der erste Corona-Patient doch aus dem Labor in Wuhan stammen könnte

Ein Team von internationalen Experten der WHO hatte Wuhan im Januar dieses Jahres besucht, um mehr über den Ursprung des Corona-Virus herauszufinden. Dass ein Labormitarbeiter sich bei einer Probenentnahme infiziert hat, galt bisher offiziell als „extrem unwahrscheinlich“. Einer der untersuchenden Wissenschaftler sagt nun jedoch, dass die Labor-Theorie zu den „wahrscheinlichen Hypothesen“ zähle. Die WHO hat China nun dazu aufgerufen, Rohdaten zu den ersten Corona-Fällen offenzulegen. Denn der Zugang zu diesen Informationen sei von „entscheidender Bedeutung“ für die weiteren Untersuchungen zum Ursprung der Pandemie. Dies sei auch wichtig, um die Theorie eines Laborunfalls zu prüfen. Um die Untersuchungen zum Corona-Ursprung voranzutreiben, seien alle Länder aufgerufen, die gemeinsame Nutzung von Rohdaten und die erneute Untersuchung von Proben zu ermöglichen, betonte die WHO. Die WHO erklärte daher im Juli, sie wolle in einer zweiten Stufe der Untersuchungen zum Corona-Ursprung auch Labore in China kontrollieren. Die Regierung in Peking lehnt dies jedoch strikt ab und weist entsprechende Forderungen zurück. „Wir sind gegen die politische Zurückverfolgung (…) und die Aufgabe des gemeinsamen Berichts“, der nach dem Besuch eines WHO-Expertenteams in Wuhan im Januar veröffentlicht wurde, sagte der chinesische Vizeaußenminister Ma Zhaoxu. Vorschläge für neue Untersuchungen wies er zurück. Weitere Nachforschungen könnten nur auf Basis des bereits veröffentlichten Berichts stattfinden.

Ein Team von internationalen Experten der WHO konnte Wuhan erst im Januar besuchen – mehr als ein Jahr nach Entdeckung des Virus und Beginn der weltweiten Pandemie. Genug Zeit, um eventuelle Spuren verschleiern zu können? Und nun weist China internationale Forderungen zurück, dass Experten ein Labor in Wuhan besichtigen dürfen, in dem – rein zufällig – seit einigen Jahren an entsprechenden Viren, die ursprünglich von Fledermäusen stammen, geforscht wird. Da hat offenbar jemand gewaltig „Muffensausen“. Denn wer sich seiner Sache sicher ist und weiß, dass ein Laborunfall nicht infrage kommen kann, der könnte doch weiteren Untersuchungen entspannt und unbeschwert entgegensehen. Der Vorgang hinterlässt ein gewaltiges „Geschmäckle“. Insbesondere auch im Hinblick darauf, dass gerade China infolge der Corona-Pandemie weltweiter Lieferant von sogenannten Schutz-Masken, Corona-Tests und anderen hierdurch notwendig gewordenen Produkten geworden ist. Ein seriöser und verlässlicher Handelspartner sieht anders aus!

Quelle: FOCUS – Bildquelle Titel: S.Fogarty, Public domain, via Wikimedia Commons

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Nach WHO-Untersuchung: Erster Corona-Patient könnte doch aus Wuhan-Labor stammen. China setzte Forscher unter Druck. Stammt der Virus aus einem Labor? Zahlreiche Menschen haben sich seit etwa eineinhalb Jahren diese Frage gestellt. Und wurden gerne zügig als „Verschwörungstheoretiker“ belächelt. Nach WHO-Untersuchungen zählt es zu den wahrscheinlichen Szenarien, dass der erste Corona-Patient doch aus dem Labor in Wuhan stammen könnte 

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