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„Was kostet die Welt – Geld spielt keine Rolle“, dachte sich wohl Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer bei der Ausrichtung ihres neuesten Events, eines gewissermaßen „Prestigeprojekts“ aus dem Bereich „Gender“

Bei einem symbolischen Projekt droht Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer eine peinliche Schlappe. Im Alleingang nämlich ordnete die CDU-Politikerin kürzlich an, die 18 amtierenden Verteidigungsministerinnen aus aller Welt nach Berlin einzuladen

Mitte August sollten die Politikerinnen bei einer zweitägigen Konferenz im Berliner Fünfsternehotel „Intercontinental“ unter anderem über Terrorbekämpfung, aber vor allem über das ausgesprochen wichtige Gender-Projekt „Stärkung von Frauen in den jeweiligen Armeen“ debattieren. Neben der Französin Florence Parly wurden auch eher unbekannte Ministerinnen aus dem Libanon oder dem afrikanischen Staat Togo eingeladen. Laut einem vertraulichen Vermerk explodieren jedoch nun die Kosten für die von Kramp-Karrenbauer gewünschte „medienwirksame und öffentlich wahrnehmbare Konferenz“: 700.000 Euro für einen externen Konferenzdienstleister, 81.000 Euro für das luxuriöse Hotel, 160.000 Euro für einen Internet-Livestream – insgesamt steht das Budget bei 970. 000 Euro. Nachdem dies zunächst bereits hausintern für Geraune gesorgt hatte, stoppte Kramp-Karrenbauers Büroleiter Nico Lange nun vorerst die Planungen und mahnte seine verschwendungssüchtige Chefin an, die Kosten für die Veranstaltung müssten deutlich eingedampft werden.

Eine schlappe Million Euro für ein zweitägiges „Damenkränzchen“ zu einem verteidigungspolitisch eher untergeordneten Thema. Da freut man sich doch als Steuerzahler über die Prioritätensetzung hochrangiger Ministerrinnen. Schließlich hat unser Land derzeit keine anderen innen-und außenpolitischen Probleme und Geld quasi im Überfluss. Dafür leidet „die Truppe“ bereits seit Jahren an schlechter Ausstattung. Und wie war es eigentlich kürzlich mit den Rückkehrern aus Afghanistan, denjenigen Männern und Frauen, die für lange Jahre „unser Land (mit Leib und Leben) am Hindukusch verteidigen“ durften? Die sich danach mit anderen Kollegen durch den Morast und die Trümmer der durch die hohe Politik mit verursachten Flutkatastrophe kämpfen durften. Für diese Helden des Alltags hatte die spendierfreudige Ministerin nicht mal Kaffee und Kuchen bei ihrer Rückkehr aus dem Krisengebiet parat. Geschweige denn einen in anderen Ländern dieser Welt üblichen ehrenhaften Empfang und ein paar Worte des Dankes. Denn ihre eigenen Untergebenen haben offenbar einen ausgesprochen niedrigen Stellenwert bei der Ministerin mit Hang zur Selbstdarstellung…!

Quelle: SPIEGEL – Bildquelle Titel: Logo der Bundeswehr, Bundesministerium der Verteidigung, Public domain, via Wikimedia Commons

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Teure Konferenz der Ministerinnen. „Was kostet die Welt - Geld spielt keine Rolle“, dachte sich wohl Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer bei der Ausrichtung ihres neuesten Events, eines gewissermaßen „Prestigeprojekts“ aus dem Bereich „Gender“.Bei einem symbolischen Projekt droht Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer eine peinliche Schlappe. Im Alleingang nämlich ordnete die CDU-Politikerin kürzlich an, die 18 amtierenden Verteidigungsministerinnen aus aller Welt nach Berlin einzuladen. 

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