ER WILL NICHT GEGEN EINEN ISRAELI ANTRETEN

Eigentlich wurden die Olympischen Spiele einst ins Leben gerufen, um dem sportlichen Vergleich und der Völkerverständigung zu dienen. Doch die diesjährigen Spiele werden bereits kurz nach Beginn durch einen antisemitischen Akt eines algerischen Sportlers überschattet

Erst gestern wurden die Olympischen Spiele feierlich eröffnet. Der algerische Judo-Sportler Fethi Nourine zog jedoch nun von den Wettkämpfen zurück, weil er in der zweiten Runde möglicherweise auf einen israelischen Athleten hätte treffen können. Dies erklärten Nourine und sein Trainer Amar Benikhlef in den algerischen Medien – und begründeten die Entscheidung mit ihrer politischen Unterstützung für Palästina. Die beiden Repräsentanten ihres Landes haben ganz offensichtlich nicht verstanden, dass sportliche Wettkämpfe eigentlich sportlichen Zwecken dienen sollten und nicht der Abgabe politischer Statements.

Doch leider findet nicht nur seitens Vertreter muslimischer Länder, sondern auch seitens westlicher Vertreter zunehmend eine Politisierung und Instrumentalisierung des Sports statt, wie man erst jüngst bei verschiedenen Inszenierungen im Rahmen der Fußball-EM durch zur Schau gestellte Kapitänsbinden in Regenbogenfarben, in Regenbogenfarben erleuchtete Stadien und illegale halsbrecherische Flugmanöver durch „Aktivisten“ beobachten konnte. Internationale sportliche Wettkämpfe werden dadurch zunehmend zu „realen“ Kämpfen zwischen verschiedenen Nationalitäten und Kulturen. Der einst einende Gedanke verschwindet durch gegenseitige Abgrenzung und führt am Ende zu Distanzeritis und Trennung. Eine Entwicklung, die von allen Beteiligten tunlichst vermieden sollte!

Quelle: BILD – Bildquelle Titel: Tokyo Olympic 2020 Wappen mit JAL, Masaru Kamikura, CC BY 2.0 https://creativecommons.org/licenses/by/2.0, via Wikimedia Commons

Tokyo Olympic 2020 Wappen mit JAL, Masaru Kamikura, CC BY 2.0 https://creativecommons.org/licenses/by/2.0, via Wikimedia Commons
Algerier sorgt für Olympia-Skandal! ER WILL NICHT GEGEN EINEN ISRAELI ANTRETEN. Eigentlich wurden die Olympischen Spiele einst ins Leben gerufen, um dem sportlichen Vergleich und der Völkerverständigung zu dienen. Doch die diesjährigen Spiele werden bereits kurz nach Beginn durch einen antisemitischen Akt eines algerischen Sportlers überschattet.

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