HOCHWASSER-BERICHTERSTATTUNG: Harsche Kritik am WDR: „In eurem Sendegebiet findet gerade eine Katastrophe statt“

WDR-Gebäude, Breite Straße - Köln, Nordrhein-Westfalen, Deutschland, Christian Nurtsch, CC BY-SA 2.0 DE https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/deed.en, via Wikimedia Commons

Während sich in Nordrhein-Westfalen eine Katastrophe anbahnte, lagen die Redakteure des Öffentlich-Rechtlichen WDR offenbar in tiefem Dornröschenschlaf. Anstatt die Bewohner der Region, wie man es von einem Nachrichtensender erwarten sollte, vor den herannahenden Fluten zu warnen, rieselte derweil die übliche Musik aus der Konserve über den Äther

Zwischenzeitlich herrscht in weiten Regionen des Bundeslandes Landunter, zahlreiche Menschen werden derzeit noch vermisst und es sind bereits eine Reihe von Toten zu beklagen. Der Chefredakteur des Medienmagazins „DWDL“ Thomas Lückenrath kommentiert das Verhalten des Öffentlich-Rechtlichen WDR harsch mit „unterlassener Hilfeleistung“

Denn der WDR war beinahe ein Totalausfall. Lediglich auf der Website wurde irgendwann ein einsamer Text-Ticker aktualisiert. Auch auf Twitter reagierte man mit Verspätung. Im laufenden Programm, egal ob Fernsehen oder Radio, gab es jedoch Dienst nach Vorschrift. Nicht einmal ein Laufband informierte oder verwies auf den Ticker auf der Website. Fast drei Stunden lang spitzte sich die Lage zu, ohne dass der WDR in den Programmen darüber berichtete. Wertvolle Zeit, die den betroffenen Anwohnern hätte helfen können, sich auf die drohende Gefahr vorzubereiten. Der kleine private Radiosender „Radio Wuppertal“ hingegen reagierte prompt, änderte unverzüglich sein Programm und informierte seine Hörer über die gesamte Nacht hinweg.

Der WDR verteidigt sich damit, dass das WDR-Studio in Wuppertal „so stark vom Unwetter betroffen sei, so dass der Sendebetrieb gestört war“. Welch glückliche Fügung also, dass der Privatsender „Radio Wuppertal“ trotz dieser Beeinträchtigungen in der Lage war, sein Programm zu senden und auf dem aktuellen Stand zu halten…

Quelle: STERN – Bildquelle Titel: WDR-Gebäude, Breite Straße – Köln, Nordrhein-Westfalen, Deutschland, Christian Nurtsch, CC BY-SA 2.0 DE https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/deed.en, via Wikimedia Commons

WDR-Gebäude, Breite Straße - Köln, Nordrhein-Westfalen, Deutschland, Christian Nurtsch, CC BY-SA 2.0 DE https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/deed.en, via Wikimedia Commons
HOCHWASSER-BERICHTERSTATTUNG: Harsche Kritik am WDR: "In eurem Sendegebiet findet gerade eine Katastrophe statt". Während sich in Nordrhein-Westfalen eine Katastrophe anbahnte, lagen die Redakteure des Öffentlich-Rechtlichen WDR offenbar in tiefem Dornröschenschlaf. Anstatt die Bewohner der Region, wie man es von einem Nachrichtensender erwarten sollte, vor den herannahenden Fluten zu warnen, rieselte derweil die übliche Musik aus der Konserve über den Äther. Zwischenzeitlich herrscht in weiten Regionen des Bundeslandes Landunter, zahlreiche Menschen werden derzeit noch vermisst und es sind bereits eine Reihe von Toten zu beklagen. Der Chefredakteur des Medienmagazins "DWDL" Thomas Lückenrath kommentiert das Verhalten des Öffentlich-Rechtlichen WDR harsch mit "unterlassener Hilfeleistung" 

WDR-Gebäude, Breite Straße – Köln, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

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