Thommy Weiss / pixelio.de

Knapp 1,3 Milliarden Menschen auf der Welt sprechen Englisch, rund 1,1 Milliarden Mandarin-Chinesisch und 637 Millionen sprechen Hindi. Türkisch dagegen wird nur von 86 Millionen Menschen gesprochen, Griechisch sogar nur von 12 Millionen. Trotzdem fordert die SPD in Hessen, dass künftig beide letztgenannten Sprachen an Hessens Schulen unterrichtet werden sollen

Turgut Yüksel von der SPD ist der Meinung, man brauche ein „Konzept zur Modernisierung des Fremdsprachenangebotes, das sich an den Bedarfen der Eltern und Kinder vor Ort orientiert.“ Denn Türkisch sei etwa nach Deutsch die wichtigste „Herkunftssprache“ in Hessen. Und Elisabeth Kula, bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, ergänzt: „Hier leben etwa 300 000 Menschen türkischer Herkunft. Daher ist es vollkommen unverständlich, warum dieser großen Personengruppe nicht Rechnung getragen und ihre Sprache als zweite oder dritte Fremdsprache in den Schulen angeboten wird.

Dabei scheint der SPD und den Linken wohl zu entgehen, dass der Fremdsprachenunterricht an Schulen nicht dem Selbstzweck dient, die Sprachen bestimmer Gruppen von Migranten aus der näheren Umgebung zu vermitteln. Sondern man verfolgt damit eigentlich das Ziel, dass sich Schüler weit verbreitete Sprachen aneignen können, damit ihnen später im internationalen Kontakt, sei es privat oder beruflich, die Möglichkeit einer besseren sprachlichen Verständigung gegeben ist. Denn in einer Welt, die hinsichtlich Wirtschaft und Handel immer stärker vernetzt ist, ist es natürlich von Vorteil, beispielsweise in einem international agierenden Betrieb bei Treffen mit ausländischen Kollegen oder Handelspartnern gute Fremdsprachenkenntnisse vorzuweisen. Der Nutzen der Vermittlung von türkischer oder griechischer Fremdsprachenkenntnisse hingegen ist für die betreffenden Schüler in Hessen jedoch aufgrund deren vergleichsweise geringer internationaler Bedeutung überschaubar.

Viel eher ist daher anzunehmen, dass SPD und Linkspartei gerne mal wieder ein weiteres Zugeständnis an eine von ihnen besonders hofierte Gruppe von Migranten machen möchte. Doch wäre es hier oft angebracht, zahlreichen Schülern – und auch deren Elternhäusern – gute Sprachkenntnisse in Deutsch zu vermitteln. Denn hier schneiden viele Schüler leider nach wie vor deutlich schlechter ab als Schüler aus anderen in Deutschland lebenden Nationen. Mit der Folge, dass auch weniger Schüler Abschlüsse an weiterführenden Schulen machen und damit später eine geringere Qualifikation aufweisen und beruflich benachteiligt sind. Ein negativer Trend, den es sowohl im Interesse unseres Landes als auch der betroffenen Schüler dringend zu beheben gälte!

Quelle: BILD – Bildquelle Titel: Thommy Weiss  / pixelio.de

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SPD fordert Türkisch-Unterricht an Schulen-AUCH GRIECHISCH SOLL AUF DEN STUNDENPLAN - Knapp 1,3 Milliarden Menschen auf der Welt sprechen Englisch, rund 1,1 Milliarden Mandarin-Chinesisch und 637 Millionen sprechen Hindi. Türkisch dagegen wird nur von 86 Millionen Menschen gesprochen, Griechisch sogar nur von 12 Millionen. Trotzdem fordert die SPD in Hessen, dass künftig beide letztgenannten Sprachen an Hessens Schulen unterrichtet werden sollen.

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