Motmel Diskussion, Public domain, via Wikimedia Commons

In Folge des Corona-Lockdowns hat der Bund mit den Milliarden nur so um sich geschmissen

Milliarden für Kurzarbeitergeld und Überbrückungshilfen für angeschlagene Unternehmen aufgrund von Betriebsschließungen

Hohe Zuschüsse an die Kommunen, da diese mit massiven Steuereinbrüchen rechnen müssen. Unsummen für die Freihaltung von Krankenhausbetten, für die Beschaffung überteuerter Masken, für Corona-Testzentren und nicht enden wollende Massentestungen. Die Liste ließe sich noch erweitern. Und das alles übernimmt „der Bund“.

Nein, liebe Leser, Sie sind diejenigen, denen in Bälde die große Rechnung aufgemacht wird. Entweder in Form von erkennbaren Steuererhöhungen – oder in Form von weniger Zeit mit Ihren Familien.

Die Corona-Krise hat tiefe Löcher in die öffentlichen Kassen gerissen. Die Schuldenquote ist von 60 auf 75 Prozent gestiegen. Was also tun? Einer der Lösungsansätze sind höhere Steuern und Abgaben auf die jährliche Arbeitsleistung von Millionen Menschen. Alternativ könnte man nach einer Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) allerdings auch versuchen, die jährliche Arbeitsleistung von Millionen Menschen zu erhöhen. Das IW leitet daraus nun ein Plädoyer für längere Arbeitszeiten und weniger freie Tage ab. Es geht dabei um sage und schreibe 7,7 Milliarden (!) zusätzliche Arbeitsstunden. Das macht für einen Arbeitnehmer etwa eineinhalb Wochen weniger Urlaub aus. Dabei haben schon heute viele berufstätige Eltern damit zu kämpfen, die Betreuung ihres Nachwuchses mit gleichzeitiger Erwerbstätigkeit unter einen Hut zu bringen. Nicht erst seit Corona und monatelangem Home-Schooling leiden zahlreiche Mütter unter Stress und Erschöpfung, weil die Kombination aus Beruf, Haushalt und Kindern ihnen viel abverlangen. Nun also noch längere Arbeitsszeiten und weniger Urlaubstage (die ohnehin schon zu knapp bemessen sind, um Ferienzeiten von Schule oder KiTa abzudecken und die Betreuung der Kinder in diesen Zeiten adäquat sicherzustellen). Und noch weniger gemeinsame Zeit – Zeit, die wie wir längst wissen, ausgesprochen wichtig ist, um eine gesunde Entwicklung von Kindern sicherzustellen und den emotionalen Zusammenhalt in der Familie zu stärken. Denn Kinder brauchen ihre Eltern – und nicht ein wechselndes Heer an Pädagogen zur immer längeren Fremdbetreuung und „Institutionalisierung“ der Kindheit.

Darüberhinaus sollte man bedenken, dass Arbeitnehmer in Deutschland ohnehin schon eine längere (Lebens)Arbeitszeit erbringen müssen, als Arbeitnehmer in den meisten anderen europäischen Ländern. Ländern, die über die EU großzügig von Deutschland finanziell unterstützt werden – nein, nicht von Deutschland, sondern von den deutschen Arbeitnehmern. Eltern in Deutschland sollen also künftig noch länger arbeiten – damit Eltern in anderen Ländern Europas ausreichend Zeit mit ihren Kindern verbringen können.

Mehr Wochenarbeitszeit, weniger Urlaub, späterer Renteneintritt – das sind die Pläne, die Arbeitnehmer in Deutschland von unserer Regierung zu erwarten haben. Vielleicht hofft man insgeheim auf diese Weise auf eine Lösung der demographischen Krise – wenn dann am Ende eines Tages immer weniger Arbeitnehmer ihren wohlverdienten Lebensabend erreichen sollten…

Quelle: FAZ – Bildquelle Titel: Motmel Diskussion, Public domain, via Wikimedia Commons

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KAMPF GEGEN SCHULDEN – Weniger Urlaub statt mehr Steuern – In Folge des Corona-Lockdowns hat der Bund mit den Milliarden nur so um sich geschmissen

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