„Unverantwortlich“ – Patientenschützer empört über Spahns Impfpläne für Kinder

Eine wahrhaft spahnsinnige Idee

Obwohl Patientenschützer nach derzeitigem wissenschaftlichen Stand dringend davon abraten, Kinder in die „Corona-Impfkampagne“ mit aufzunehmen, plant Bundes“gesundheits“minister Spahn gegen den Rat der Experten, Kinder in Deutschland möglichst zügig in die Impfkampagne einzubinden

Die Ständige Impfkommission (Stiko) will aktuellen Berichten zufolge von einer generellen Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche vorerst absehen. Doch das ficht Deutschland’s obersten „Gesundheitsexperten“, den gelernten Bankkaufmann Jens Spahn, nicht an. Die Deutsche Stiftung Patientenschutz übt daher massive Kritik, weil dieser sich für eine Einbindung von Kindern und Jugendlichen in die Impfkampagne auch ohne eine allgemeine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) ausgesprochen hat. „Der Bundesgesundheitsminister handelt unverantwortlich“, stellt Stiftungsvorstand Eugen Brysch hierzu fest. Denn bei der Vergabe von Vakzinen dürfen nur wissenschaftliche Fakten gelten. Allein auf dieser Basis habe die Stiko ihre Risikobewertung vorzunehmen. „Doch solche Empfehlungen will Jens Spahn jetzt ignorieren. Damit demontiert er eine viel beachtete Institution der Impfkampagne“, sagte Brysch. Auch sei das Reservieren des Impfstoffes für die über Zwölfjährigen bei der derzeitigen Knappheit inakzeptabel. „Es darf nicht sein, dass sich der Impffortschritt in den Prioritätsgruppen um mehrere Wochen verzögern soll. Der Bundestag ist aufgefordert, den politisch-aktionistisch handelnden Bundesgesundheitsminister sofort zu stoppen.“ Die Stiko – ein unabhängiges Fachgremium – ist nämlich skeptisch hinsichtlich einer allgemeinen Impfempfehlung für alle Kinder. Hauptargument ist hierbei das Kosten-Nutzen-Verhältnis für die Betroffenen. Denn es gebe das Risiko von Nebenwirkungen, ohne dass klar sei, in welchem Ausmaß die Kinder selbst von der Impfung profitierten. Das Ziel einer Herdenimmunität solle hingegen nach Einschätzung der Experten daher durch die Impfung von Erwachsenen erreicht werden. Das Stiko-Mitglied Rüdiger von Kries sagt hierzu, momentan wisse man kaum etwas über die Nebenwirkungen von Corona-Impfungen bei Kindern. „Bei unklarem Risiko kann ich zur Zeit noch nicht vorhersehen, dass es eine Impfempfehlung für eine generelle Impfung geben wird.“. Denn „Kinderimpfungen macht man, damit die Kinder davon profitieren können, damit den Kindern schwere Krankheiten erspart bleiben, ohne dass sie ein Risiko eingehen.“

Jens Spahn befindet sich im Impf-Wahn. Dabei sind ihm offenbar Kosten-Nutzen-Analysen – die es eigentlich auch im von ihm einst erlernten kaufmännischen Bereich gibt – völlig egal. Wie anders wäre es sonst zu erklären, dass er bereits jetzt, zu einer Zeit in der mögliche mittel-oder langfristige Nebenwirkungen der derzeit eingesetzten neuartigen Impfstoffe noch gar nicht absehbar sind, Kindern die Impfungen verabreichen lassen möchte, obwohl bei diesen schwere Krankheitsverläufe ausgesprochen selten auftreten. Während gleichzeitig in Deutschland nach wie vor tatsächliche Risikogruppen wie Senioren oder Menschen mit teils erheblichen Behinderungen noch keinen (vollständigen) Impfschutz erhalten konnten.

Wir sind gespannt, ob es neben diversen Maskendeals bei einer Reihe von Parlamentariern auch so etwas ähnliches wie „Impfdeals“ oder andere persönliche Verquickungen geben könnte. Mal sehen, was die Zukunft bringt…!

Quelle: Welt.de – Bildquelle Titel: Tim Reckmann from Hamm, Deutschland, CC BY 2.0 https://creativecommons.org/licenses/by/2.0, via Wikimedia Commons

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