Christian Klingen: Pandemie aus dem Versuchslabor?

Bis heute ist der genaue Ursprung des Coronavirus „Covid 19“ unbekannt

Bislang ging man in der öffentlichen Darstellung davon aus, dass es am wahrscheinlichsten sei, dass eine Übertragung vom Tier auf den Menschen, vermutlich auf einem chinesischen Wildtiermarkt, stattgefunden habe

Vertreter der These eines Laborunfalls hingegen wurden schnell in die Ecke der Verschwörungstheoretiker gestellt. Doch nun melden sich Forscher zu Wort, die ein solches Szenario für durchaus möglich halten.

Bereits früh nach dem Auftreten der ersten Coronavirus-Fälle außerhalb Chinas kam die Frage auf: Woher stammt der Virus? Bis heute sind die genauen Umstände des ersten Ausbruchs unbekannt. Zunächst wurde ein Übertritt des Virus von einem Tier auf den Menschen vermutet. Fledermäuse, die auf einem Markt in Wuhan als Nahrung angeboten wurden, gerieten als Ursprungswirt in Verdacht, wie auch bei einem früheren Virus, der die Erkrankung Sars hervorgerufen hat. Von den Fledermäusen oder einer anderen Tierart, die als sogenannter Zwischenwirt fungiert hat, könnte der Erreger dann anschließend auf den Menschen übergesprungen sein. Covid-19 wäre damit eine sogenannte Zoonose.

Doch früh kam bereits auch eine alternative These auf, nämlich die eines Laborunfalls – denn in Wuhan befindet sich neben dem Wildtiermarkt auch das „Institut für Virologie Wuhan“, an dem bereits seit Jahren an Sars und anderen Coronaviren geforscht wird. Und genau diese Theorie, dass ein künstlich hochgezüchteter Erreger aus dem Labor entwichen ist, der dann eine Pandemie mit mittlerweile mehr als drei Millionen Toten ausgelöst hat, erhält nun Auftrieb. Denn erstmals ziehen auch renommierte Virologen einen Laborunfall als Ursprung öffentlich in Betracht. Im Wissenschaftsmagazin „Science“ wurde ein Brief von 18 Wissenschaftlern veröffentlicht, in dem weitere Bemühungen bei der Suche nach dem Ursprung von Covid-19 gefordert werden – was auch die Überprüfung der Laborunfallthese mit einschließen soll. Denn diese sei, wie die Theorie eines tierischen Ursprungs, weiterhin „tragfähig“.

Der Jenaer Genetikprofessor Günter Theißen stellt hierzu fest, dass bei künftigen Untersuchungen allen Thesen zum Virus-Ursprung nachgegangen werden sollte, sehe er doch starke Hinweise dafür, dass es tatsächlich ein Laborunfall gewesen sein könnte. Was Theißen unter anderem misstrauisch macht, ist eine genetische Besonderheit von Sars-CoV-2 (Covid-19), die es dem Virus ermöglicht, mit seinem sogenannten Spike-Protein sehr effektiv in menschliche Zellen einzudringen – die dafür eingesetzten Codons (drei aufeinanderfolgende Basen einer Nukleinsäure, die den Schlüssel für eine Aminosäure im Protein darstellen) werde jedoch von Coronaviren normalerweise kaum verwendet.

„Es sieht fast so aus wie eine ‚Smoking Gun'“, sagte Theißen gegenüber dem Magazin „ntv.de“ – also ein eindeutiger Beweis. 

Dass eine derartige Gensequenz auf natürlichem Wege entsteht, sei zwar nicht ausgeschlossen. Allerdings sei es auch nicht sehr wahrscheinlich. Einfach sei es jedoch, eine derartige genetische Veränderung im Labor zu erzeugen, sagt der Forscher. Dass sogenannte „Gain of function“-Experimente, bei denen genau solche Gensequenzen eingebaut wurden, im Institut für Virologie in Wuhan stattgefunden haben, sei bekannt. Es fehle nur der Beweis, dass so etwas auch mit einer unmittelbaren Vorläufersequenz für Sars-CoV-2 geschah – und dass ein solches Virus dann aus dem Labor entkam.

Theißen ist überzeugt. „Langfristig wird die Wahrheit siegen.“ Gemeinsam mit der als „Paris Group“ bezeichneten informellen Gruppe internationaler Forscher will er weiter nach Hinweisen suchen, welche mehr Licht ins Dunkel rund um den Ursprung der Corona-Pandemie bringen könnten. „Und wir hoffen, dass sich immer mehr Druck aufbaut, bis die Omerta, bis das Schweigegelübde aufplatzt.“ Denn Theißen vermutet, dass es bereits Menschen gibt, die genau wissen, wie das Virus in die Welt gelangte…!

Quelle: N-TV.de – Bildquelle Titel: privat

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