„Ihre Daten sin sischä“. So hört man es oft von Politikern und Behördenvertretern. Wollten Sie schon immer mal, dass Ihre persönlichen und medizinischen Daten von jedermann im Netz einsehbar sind? Eine „Panne“ in der von Gesundheitsbehörden genutzten Software machte dies nun möglich. Mehr als 130.000 Corona-Testergebnisse sowie die dazugehörigen persönlichen Daten standen Medienberichten zufolge ungeschützt im Internet. Sie beriefen sich auf eine Analyse eines Kollektivs von IT-Experten namens Zerforschung und des Chaos Computer Clubs (CCC).Zusammen mit den Ergebnissen der Schnelltests waren demnach jeweils eindeutig identifizierende Daten wie Name, Adresse, Staatsbürgerschaft, Mobilfunknummer, Geschlecht, E-Mail-Adresse und in einigen Fällen sogar die Ausweisnummer im Internet zu finden. Unbefugte hätten die Daten gar als PDF herunterladen können. Die Sicherheitslücken klafften in der Software „Safeplay“ des österreichischen Unternehmens Medicus AI. Das Programm wird in Testzentren dazu benutzt, um Termine zu vergeben und den Getesteten ihre Ergebnisse digital zugänglich zu machen. Betroffen waren vor allem die Testzentren eines bestimmten Betreibers unter anderem in München, Berlin, Mannheim und im österreichischen Klagenfurt.

https://www.focus.de/gesundheit/coronavirus/angeblich-kein-daten-missbrauch-name-adresse-testergebnis-136-000-corona-daten-durch-sicherheitspanne-frei-einsehbar_id_13096650.html?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_campaign=facebook-focus-online&fbc=facebook-focus-online&ts=202103181022&cid=18032021&fbclid=IwAR3jZVgkRCbNYUBWFAEaw3NcJRUvM0OR4_tyDDb9qiidLETvyD_gYkZzaXs

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