„Immerhin einen ganzen Tag lang“ durften die Grundschüler in der Stadt Nürnberg ihre Mitschüler und Lehrer sehen und in tatsächlicher körperlicher Anwesenheit ihre Schule besuchen. Doch ab morgen ist mit dem Präsenzunterricht schon wieder Schluss. Da in den einzelnen Kommunen die Inzidenzwerte naturgemäß schwanken, kann der in Bayern für Schulöffnungen vorgegebenen Grenzwert von 100 hier und da auch wieder kurzfristig überschritten werden. Daher müssen sämtliche Grundschüler in der Stadt Nürnberg nach nur einem Tag Schulöffnung nun auf unbestimmte Zeit zurück in den Distanzunterricht.

Was solch ein unüberschaubares hin-und her gerade für jüngere Kinder, aber natürlich auch deren betreuende Eltern, bedeutet, scheint dabei die Regierungsvertreter nicht allzu sehr zu bekümmern. Schließlich darf das politische Dogma, der Inzidenzwert, nicht infrage gestellt werden. Dass dieser in keiner Weise Auskunft darüber gibt, wo und wodurch konkret die Fallzahlen im betreffenden Gebiet gerade erhöht sind – und sei es beispielsweise auch nur lokal begrenzt durch ein erhöhtes Infektionsgeschehen in einem Altenheim oder einem fleischverarbeitenden Betrieb, also einem Bereich, mit dem die betroffenen Schüler in keinerlei Kontakt und Zusammenhang stehen – ist bei den staatlich verordneten Maßnahmen dabei vollkommen unerheblich. Die betroffenen Kinder werden daher meist unnötig erneut zum Spielball einer Politik, die schon längst nicht mehr an wissenschaftlich begründeten Maßnahmen orientiert ist!

https://www.pnp.de/lokales/regensburg-oberpfalz/Schwankende-Inzidenz-Erste-Schulen-in-Bayern-schon-wieder-geschlossen-3920428.html?fbclid=IwAR3y6POBsILbCw9w-QtPtU0rfF1ibNvs8qikz-f9Xtz87gkSzQkrp7qOBho

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