Klingen: Mehr offene Diskussionskultur im BR als im Bayerischen Landtag

mehr offene Diskussionskultur

In der gestrigen Münchner Runde des Bayerischen Rundfunks wurde das Thema Impfstoff mit ausgewählten Gästen behandelt. Die Zuschauer hatten die Möglichkeit, von verschiedenen Experten aus Virologie, Biologie und Medizin, sowie von Innenminister Hermann, divergierende Meinungen über den potenziellen Corona-Impfstoff zu hören.

Der medienpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag, Christian Klingen, sagt hierzu folgendes:
„Als AfD haben wir immer wieder Kritik an mangelnder Objektivität bzw. einseitiger Berichterstattung des BR geäußert, doch diesmal möchte ich dem BR ein Lob für die gestrige Münchner Runde aussprechen. In einer respektvollen Atmosphäre sprachen verschiedene Experten ergebnisoffen über das Thema Impfstoff. Der Zuschauer hatte dabei die Gelegenheit, alle Aspekte – Pro und Contra – dieses Themas dargestellt zu bekommen.
Leider kann man das von der gestrigen Landtagssitzung nicht sagen, in der die AfD-Fraktion mit ihrer Frage zu demselben Thema und dem damit zusammenhängenden Dringlichkeitsantrag ebenfalls eine ergebnisoffene und für die Bürger klärende Diskussion initiieren wollte.
Stattdessen hörten wir eine Gesundheitsministerin, die den noch gänzlich unbekannten Impfstoff gleich einer Pharmalobbyistin verteidigte, sowie die Vertreter der Altparteien, die sich, statt Dialogbereitschaft zu zeigen und eine parlamentarische Argumentationskultur zu pflegen, in Beleidigungs- und Hasstiraden gegenüber der AfD-Fraktion und den besorgten Bürgern überboten. Leider offenbarten sich einige Kollegen als unprofessionell und persönlich unreif.
Was die Menschen in dieser Situation brauchen, sind objektive Informationen und eine ehrliche Diskussion. Nur so können die Ängste und Vorbehalte in der Bevölkerung verringert werden.
Die AfD-Fraktion wird sich daher auch weiterhin für den offenen Dialog einsetzen und den Einheitsmeinungsbrei, der momentan im Bayerischen Landtag vorherrscht, mit kritischen Fragen konfrontieren.“
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