Rechtsextremer Tierschutz ?


Der Corona-Shutdown macht auch Tierheimen und Zoos finanziell zu schaffen. Allein im Münchener Tierpark Hellabrunn hat man tägliche Fixkosten von rund 50.000 Euro – Gelder, die derzeit überall fehlen. Jetzt hat die AfD im Umweltausschuss des Bayerischen Landtags den Antrag gestellt, für bayerische Tierparks, Gnadenhöfe und Tierheim-ähnliche Einrichtungen unverzüglich ausreichend finanzielle Mittel bereitzustellen. Außerdem soll ein finanzieller Puffer in zukünftige Haushaltsplanungen verankert werden, um Zoos und Tierparks für zukünftige Krisen unterstützen zu können.


Abgelehnt von den Regierungsparteien CSU und Freie Wähler! Weil Tierparks auf Antrag mit bis zu 30.000 Euro unterstützt werden könnten, wie eine Mitarbeiterin der Tourismusabteilung des Wirtschaftsministeriums im Ausschuss erklärte – wobei es natürlich auf den „Einzelfall ankäme“. Es müsse „ein Liquiditäts-Engpass nachgewiesen werden“…
Auch die Opposition hat nichts mit Tierschutz am Hut – solange der Antrag von der AfD kommt. Man wolle keinen Initiativen von „einer rechtsextremistischen Partei“ unterstützen, so die SPD. 
„Hier zeigt sich die ganze Scheinheiligkeit der selbsternannten Gutmenschen“, sagt der AfD-Abgeordnete Christian Klingen, der den Antrag initiiert hatte. „Um die Sache geht es am wenigsten…“